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Die geplante Pflege-Infobörse in Kaufbeuren muss aus aktuellem Anlass leider entfallen!

 

 

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GGSD-Bildungszentrum Allgäu - Interaktiv

Unterricht in Zeiten von Corona

Digitalisierung in der Bildung als Schlüsselinstrument

Foto: (GGSD)
Die Ermittlung der Vitalzeichen, wie hier abgebildet, ist nur eine der vielfältigen zukünftigen Simulations- und Trainingsmöglichkeiten.

Am GGSD Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales in Kempten und Kaufbeuren sind die meisten Klassenzimmer noch leer. Der reguläre Schulbetrieb in Präsenz wird beginnend mit den Abschlussklassen der Pflegeberufe zunächst nur schrittweise wieder aufgenommen. Dem Präsenzunterricht wird ein zweiwöchiges Lernen zu Hause vorgeschaltet, währenddessen die Schüler*innen nicht in ihren Einrichtungen arbeiten und soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren, um mögliche Infektionen zu verhindern. Trotz der Corona-bedingten Maßnahmen, wie Schulschließung oder Kontaktsperren läuft die Bildungsarbeit bei der GGSD seit Wochen nahezu unterbrechungsfrei weiter. Die Corona-Krise treibt dabei insbesondere die Digitalisierung voran. In diesem Bereich hat die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) auf die aktuelle Lage bayernweit schnell reagiert und konnte durch die neu entwickelte hauseigene digitale Lernplattform Unterrichtsinhalte in E-Learning-Formate überführen.

Große Herausforderung für Pflegeberufe
Der Corona Virus stellt für Pflegeberufe eine große Herausforderung dar – gerade im Hinblick auf den Gesundheitsschutz und die Vermeidung von Querinfektionen. Das GGSD Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales hat deshalb einen Corona Sonderstundenplan entwickelt, um einen kontinuierlichen Unterricht zu gewährleisten und auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten. Auch die Umsetzung neuer Hygienevorgaben verbunden mit einer neuen Hausordnung und veränderten Unterrichtszeiten war an den Standorten in Kempten und Kaufbeuren im Hinblick auf die geplante Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gut zu bewältigen. „Wir vom Bildungszentrum Allgäu sind besonders stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler in der Altenpflege und Altenpflegehilfe. Wir wissen, dass sie seit Wochen in den Einrichtungen in höchstem Maße gefordert sind. Toll, wie sie das meistern! Als Schule möchten wir sie in dieser schwierigen Zeit bestmöglich begleiten, um ihnen trotz der hohen beruflichen Belastungen einen professionellen Abschluss zu gewährleisten“, so Schulleiterin Martina Schröder.

Digitale Lernplattform als Schlüsselinstrument
Die neue digitale Lernplattform der GGSD stellt in der momentanen Ausnahmesituation zudem ein wesentliches Schlüsselinstrument zur Bewältigung der Krise dar. Alle Ausbildungen sowie die Weiterbildungen, die bereits vor der Corona-Krise begonnen haben, werden durch die Lernplattform nahezu ohne Unterbrechung weitergeführt werden. Unterrichtsmaterialen und Aufgaben können so beispielsweise leichter zur Verfügung gestellt oder direkt über die Lernplattform erstellt werden. Über Chat- und Nachricht-Funktionen lassen sich die Schüler*innen und Teilnehmer*innen kontaktieren.

Auch praktische Ausbildung wird digitalisiert
Auch im Bereich der praktischen Ausbildung wird ab dem kommenden Schuljahr mit dem Start der neuen Generalistischen Pflegeausbildung digitale Technik eingesetzt. Hierzu erhielt das Bildungszentrum erst vor kurzem im Rahmen der medienpädagogischen Initiative der GGSD-Schulen (MEPION) die Pflegepuppe Nursing Anne™. Die Anschaffung wurde durch Fördermittel des Digitalbudgets möglich, mit dem die bayerische Regierung im Jahr 2018 und der Bund seit 2019 Schulen bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur unterstützt. Das Trainingsmodel des Herstellers Laerdal dient im Fach Pflegepraxis der realitätsnahen Simulation der Patientenversorgung.
Mit Nursing Anne™ können umfangreiche (auch invasive) Pflegemaßnahmen trainiert, Schüler-Leistungen analysiert und ausgewertet sowie praktische Übungsaufgaben beliebig oft wiederholt werden. Mittels vorprogrammierter oder individuell erstellter Szenarien ist die Simulation zahlreicher Patientenfälle möglich, die in Echtzeit von den Fachlehrer*innen kontrolliert werden können. Die Pflegepuppe ist zudem auch auf die Krankenpflege hin optimiert. Die Lernenden werden im Hinblick auf die neue generalistische Pflegeausbildung, die am GGSD Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales in Kempten ab September 2020 startet, künftig noch besser auf die berufliche Praxis vorbereitet.

Für Begleitung von Senioren gut gerüstet

20 Frauen aus Kempten, Kaufbeuren und dem Ostallgäu qualifizieren sich erfolgreich zur Betreuungskraft

Foto: L. Müller (GGSD)
Die Absolventinnen der Fortbildung zur Betreuungskraft am GGSD Bildungszentrum Allgäu sind für ihre neue Aufgabe hoch motiviert.

Als zukünftige Betreuungskräfte freuen sie sich auf ihren beruflichen Neuanfang: 20 Frauen aus Kempten, Kaufbeuren und dem Ostallgäu, die vor kurzem die Fortbildung zur Betreuungskraft am GGSD Bildungszentrum Allgäu erfolgreich absolviert haben, blicken neugierig in ihre berufliche Zukunft. Sie unterstützen künftig Senioren in Pflegeeinrichtungen, Tagespflegestätten oder ambulanten Einrichtungen im alltäglichen Leben. „Der Beruf ist wichtig, um Senioren nicht nur zu pflegen, sondern im Alltag zu begleiten und einer sozialen Isolation vorzubeugen. Die Fortbildung bot hierzu viel neues Wissen, Motivation und neue Ideen, so die Stimmen der Kursteilnehmerinnen.
Im Bereich der sozialen Betreuung hat der Gesetzgeber die Angebote in den letzten Jahren weiter ausgebaut. Diese zusätzlichen Betreuungsleistungen im ambulanten und stationären Bereich werden in der Regel von berufstätigen und teilweise auch von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht. Um die vielfältigen Aufgaben in der Betreuung von Senioren mit und ohne Demenzerkrankung bewältigen zu können, ist persönliches Interesse und Engagement sowie Fachwissen und Handlungssicherheit gefragt. Dafür bietet die staatlich geregelte und durch die Arbeitsagentur förderfähige Fortbildung das nötige Rüstzeug.

Garanten für einen attraktiven Ausbildungsbetrieb

18 neue Praxisanleiter am GGSD Bildungszentrum Allgäu verabschiedet

Foto: GGSD
Die Teilnehmer*innen der Weiterbildung zur Praxisanleitung freuen sich mit Schulleiterin Martina Schröder (li), Dozent Sebastian Kalus (2.v.li.) und Kursleiterin Elisabeth Hösle (2. v. re.) über den erfolgreichen Abschluss.

18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich kürzlich am Seminar für Fort- und Weiterbildung des GGSD – Bildungszentrums Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales in Kempten zur Praxisanleitung qualifiziert. Schulleiterin Martina Schröder, Kursleitung Elisabeth Hösle und Fachdozent Sebastian Kalus gratulierten den Absolvent*innen im Rahmen einer Feierstunde zum erfolgreichen Abschluss. Praxisanleiter sind während der Pflegeausbildung ein wichtiges Bindeglied zwischen Theorie und Praxis. Mit der Beratung und Anleitung von Auszubildenden in Pflegeeinrichtungen übernehmen sie eine besondere Verantwortung und beeinflussen maßgeblich die Qualität der Ausbildung. Gerade in Zeiten knapper Personalressourcen ist es in der Pflege von größter Bedeutung, sich um den beruflichen Nachwuchs intensiv zu bemühen. Gut qualifizierte Praxisanleitungen sind ein Garant für einen attraktiven Ausbildungsbetrieb. Durch ihre Arbeit sichern sie die langfristige Bindung der Auszubildenden an ihre Einrichtung.
Mit der Einführung der neuen generalistischen Pflegeausbildung zum 01. Januar 2020 verändern sich auch die Rahmenbedingungen für die Praxisanleitungen in den Einrichtungen. So müssen Absolvent*innen früherer „Mentoren-Kursen“, die noch keinen Weiterbildungsabschluss nach AVPfleWoqG über 200 Stunden besitzen, eine Ergänzungsqualifizierung absolvieren, um weiterhin als Praxisanleitung arbeiten zu können. Ein entsprechender Kurs startet am GGSD Bildungszentrum Allgäu nochmals Anfang Februar 2020 - Anmeldungen sind hierfür noch möglich.

Berufsfachschule für Altenpflege verabschiedet 36 erfolgreiche Absolventen

 

 

Die Jahrgangsbesten der Berufsfachschule für Altenpflege am GGSD – Bildungszentrum Allgäu freuen sich zusammen mit Schulleiterin Martina Schröder über den erfolgreichen Abschluss: (v.li.) Aida Kurudzija, Martina Schröder, Heike Lässig

36 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflege am GGSD – Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales in Kempten erhielten nach dreijähriger Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in Ende Juli ihre Abschlusszeugnisse. Zum Festakt waren Vertreterinnen und Vertreter stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen aus dem gesamten Allgäu gekommen, um mit den Auszubildenden gemeinsam zu feiern. Kemptens dritter Bürgermeister Josef Mayr überreichte an die Jahrgangsbesten Aida Kurudzija und Heike Lässig eine Urkunde der Regierung von Schwaben und stellte in seiner Rede die große Bedeutung des Berufs für die Gesellschaft heraus. Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste würdigte die hervorragenden Leistungen der beiden Absolventinnen ebenfalls mit einer Auszeichnung.

Schulleiterin Martina Schröder beglückwünschte alle Absolventinnen und Absolventen zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung und bedankte sich in ihrer Rede beim gesamten Lehrerkollegium für die engagierte Arbeit. Ihr besonderer Dank galt zudem den Kooperationspartner im stationären und ambulanten Bereich, die mit großem Einsatz die Auszubildenden in der Praxis begleitet haben. Ab September startet zum letzten Mal die bisherige Ausbildung zum/r Altenpfleger/in, ab 2020 beginnt dann die neue generalistische Ausbildung zur/m Pflegefachfrau/-mann.

Sechzehn neue Praxisanleiter für die Region Kempten

 

Qualität der Pflegeausbildung in Zeiten des Fachkräftemangels entscheidend

Sechzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich vor kurzem am Seminar für Fort- und Weiterbildung des GGSD - Bildungszentrums Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales in Kempten zur Praxisanleitung in der Pflege qualifiziert. Schulleiterin Martina Schröder, Kursleitung Elisabeth Hösle und Fachdozentin Petra Roelofs gratulierten den Absolventen im Rahmen einer Feierstunde zum erfolgreichen Abschluss. Praxisanleiter sind während der Pflegeausbildung ein wichtiges Bindeglied zwischen Theorie und Praxis. Mit der Beratung und Anleitung von Auszubildenden in Pflegeeinrichtungen übernehmen sie eine besondere Verantwortung und beeinflussen maßgeblich die Qualität der Ausbildung. Durch ihre Arbeit sichern sie zudem die zukünftige Pflege- und Betreuungsqualität sowie die langfristige Bindung der Auszubildenden an ihre Einrichtung.

Durch die an der beruflichen Praxis orientierte, staatlich anerkannte Weiterbildung wurden die Kursteilnehmer bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. „Insgesamt war es eine sehr anspruchsvolle Weiterbildung, gerade die berufspädagogischen Inhalte lagen auf hohem Niveau. Daneben war auch der Austausch untereinander sehr bereichernd“, so die Stimmen der Absolventen.
Gerade in Zeiten knapper Personalressourcen in der Pflege ist es von größter Bedeutung sich um den beruflichen Nachwuchs und damit um die Personalentwicklung intensiv zu bemühen. Die Einrichtungen erkennen zunehmend die Bedeutung von gut qualifizierten Praxisanleitungen als Garant für einen attraktiven Ausbildungsbetrieb und sehen darin eine Investition in die Zukunft. Ab 2020 tritt das Pflegeberufegesetz in Kraft. Damit werden die Ausbildungen Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zur generalistischen Ausbildung zur / zum Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt. Auch die berufspädagogische Weiterbildung zur Praxisanleitung ändert sich dann. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Weiterbildung sind in Bayern noch in der Abstimmung.

106 Abschlussklassen erfolgreich begleitet

 

Schulleiterin Sonja Löffler der GGSD-Schulen in Kempten und Kaufbeuren nach 31 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet

31 Jahre lang hatte Sonja Löffler als Schulleitung die Geschicke der Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe Kempten, der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Kaufbeuren und des Seminars für Fort- und Weiterbildung Kempten/Kaufbeuren gelenkt und durch ihre Arbeit maßgeblich geprägt. Ende Juli wurde sie im Kreis von Kolleginnen und Kollegen, Kooperationspartnern sowie Vertretern der Kommunalpolitik im evangelischen Gemeindehaus der Kirchengemeinde St.–Mang in Kempten in den Ruhestand verabschiedet. GGSD Geschäftsführerin Ute Kick, Christof König von der Seniorenbetreuung Altstadt der Prot. Spitalstiftung Kempten (SBA) sowie Kemptens Bürgermeister Josef Mayr würdigten ihre Verdienste um die Altenpflegeausbildung in der Region. Ihre Nachfolgerin Martina Schröder, die bereits seit 9 Jahren an den Berufsfachschulen in Kempten und Kaufbeuren tätig ist, konnte sich den Gästen im Rahmen der Veranstaltung gleichzeitig erstmals offiziell als neue Schulleiterin vorstellen.

In drei Jahrzehnten viel bewegt

Im April 1987 übernahm Sonja Löffler zunächst die Leitung der Fachschule für Altenpflege Kempten. In den folgenden drei Jahrzehnten ihrer Leitungstätigkeit hat sie vieles bewegt. So wurde beispielsweise das Seminar für Fort- und Weiterbildung und die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren unter ihrer Federführung auf den Weg gebracht. Über die gesamte Zeit hinweg waren es immer wieder die wertschätzenden Begegnungen mit den Menschen, die sie getragen und motiviert haben. „Ein besonderes Glücksmoment sind dabei die positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler in den letzten Tagen gewesen“, betonte Sonja Löffler während der Verabschiedung. Mit dem Kollegium in Kempten und Kaufbeuren war sie über die vielen Jahre hinweg für alle Beteiligten stets ein verlässlicher Partner und zeigte ein hohes Maß an Loyalität. „Sie hat die Altenpflegeausbildung in Kempten etabliert. Es gibt in nahezu jeder Altenpflegeeinrichtung in Kempten und Umgebung mindestens eine Altenpflegekraft, die von Sonja Löffler begleitet und erfolgreich zum Examen geführt wurde“, so GGSD Geschäftsführerin Ute Kick.

 

MdL Ulrich Leiner diskutiert mit Schülern und Lehrkräften in Kempten über den Pflegeberuf

 

Anlässlich des Bayerischen Tags der Ausbildung besuchte Ulrich Leiner, Landtagsabgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD) in Kempten. Im Mittelpunkt seines Besuchs stand der Pflegeberuf. Dem gesundheitspolitischen Sprecher der Grünen bot sich im Gespräch mit Schülern, Lehrkräften und Schulleiterin Sonja Löffler eine gute Gelegenheit, etwas über deren Perspektive und Anliegen zu erfahren.

Die Berufsschüler hatten sich auf den Termin mit Ulrich Leiner gut vorbereitet und im Vorfeld verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Die Ergebnisse wurden auf mehreren Plakaten festgehalten und während des Gesprächs präsentiert. Den Schülern des ersten Ausbildungsjahres ging es vor allem um die Motive, die zur Entscheidung für die Altenpflegeausbildung geführt haben. Die Vielfältigkeit der Aufgaben, der direkte Kontakt mit den Menschen oder die Aneignung von pflegerischem Fachwissen standen hierbei im Mittelpunkt.

Die Auszubildenden des zweiten Lehrjahrs hoben hingegen die Höhen und Tiefen des Pflegeberufs hervor. Positiv wurde der Umgang mit älteren Menschen, die Planungssicherheit durch den Schichtdienst und die erlebte Anerkennung durch die Pflegebedürftigen sowie deren Angehörige empfunden. Personalmangel, Zeitdruck, hoher Dokumentationsaufwand und fehlende Hilfsmittel wurden demgegenüber als große Belastung empfunden. Der sich hieraus ergebende berufliche Zwiespalt war sehr deutlich erkennbar.

Vervollständigt wurde die Präsentation durch die Einschätzung der Altenpflegeschüler des dritten Lehrjahrs, die sich Gedanken über die Zukunft der Altenpflege, die Wünsche an die Politik und die Pläne nach der Ausbildung gemacht hatten. Mit den Forderungen nach einheitlichen Tarifverträgen ab Ausbildungsbeginn, mehr Zeit für die Pflege durch Bürokratieabbau sowie der Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs durch bessere Anreize und positivere Berichterstattung in den Medien, konnten sich die Schüler direkt an Ulrich Leiner richten. In Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Altenpflege kam immer wieder auch die Problematik des Fachkräftemangels zum Vorschein. Der Ausblick auf die Generalistische Ausbildung mit Starttermin 2020 war verbunden mit der Hoffnung, dass die professionelle Pflege in der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung einen besseren Stellenwert erfährt. Trotz zahlreicher Schwierigkeiten überwiegt bei der Mehrzahl der Auszubildenden an den Berufsfachschulen nach wie vor die Begeisterung für den Altenpflegeberuf.

Während der Vorstellung der Plakate nutzten Schüler und Lehrkräfte die Gelegenheit zur Diskussionen mit Ulrich Leiner. Dabei sah sich der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen vor allem als Zuhörer in der Pflicht und holte sich die Meinung der Anwesenden zu Themen wie dem flexibilisierten Einsatz von Pflegefachkräften oder der Errichtung von regionalen Pflegezentren ein. Nach regem Austausch bedankten sich alle Beteiligten bei Ulrich Leiner mit der Hoffnung auf Einbringung ihrer Anliegen in die politische Debatte. Schulleiterin Sonja Löffler verwies außerdem darauf, dass er der erste Landtagsabgeordnete sei, der die Berufsfachschulen in Kempten besucht hat.

Hospiz Akademie qualifiziert Pflegende im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen in Kempten


19 Teilnehmer/innen absolvierten jüngst am Seminar für Fort- und Weiterbildung an der Berufsfachschule für Altenpflege Kempten erfolgreich den Basiskurs Palliative Care. Sie qualifizierten sich damit für die besondere Pflege und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen. Die Teilnehmer/innen arbeiten in Pflegeheimen, Hospizen, Beratungsdiensten, Sozialstationen oder in Krankenhäusern. Der Kurs wurde vom Seminar für Fort- und Weiterbildung gemeinsam mit der in Nürnberg ansässigen Hospiz Akademie durchgeführt. Die Berufsfachschule für Altenpflege und das Seminar für Fort- und Weiterbildung in Kempten sowie die Hospiz Akademie sind Einrichtungen der bayernweit an 12 Standorten vertretenen Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD).

Der „Basiskurs Palliative Care“ ist eine berufsbegleitende Weiterbildung mit vier einwöchigen Modulen und insgesamt 160 Unterrichtsstunden. Schwerpunkte der Weiterbildung sind neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit unter anderem Schmerztherapie, pflegerisch-medizinische Möglichkeiten bei Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Pflege in der Finalphase, Krisenintervention, Trauerbegleitung und die Gestaltung der Situation nach dem Versterben. In den letzten Jahren wurden in 16 Kursen fast 300 erfahrene Pflegekräfte für diese Aufgabe am Seminar für Fort- und Weiterbildung der GGSD in Kempten qualifiziert. Teilnehmer loben die „sehr hohe qualitative Ausbildung mit einer sehr guten Vermittlung von Inhalten“ sowie die „spitzenmäßigen“ Dozenten. Aktuell läuft ein weiterer Kurs. Der nächste Palliativkurs startet im Oktober 2018, für diesen Kurs sind noch Plätze frei.

Die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Kaufbeuren ist umgezogen


 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung.

GGSD-Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales
Salzstr. 3
87435 Kempten
Tel.: 0831 / 15 43 - 3
Fax: 0831 / 15 25 - 2