CO Slider

++Info++Info++Info++


Der Infoabend der Berufsfachschulen für Pflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege muss auf Grund der aktuellen Corona-Lage leider entfallen.


 

 

 



++Info++Info++Info++


Der Infoabend der Berufsfachschulen für Pflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege muss auf Grund der aktuellen Corona-Lage leider entfallen.


 

 


++Info++Info++Info++


Der Infoabend der Berufsfachschulen für Pflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege muss auf Grund der aktuellen Corona-Lage leider entfallen.


 

 

 

++Info++Info++Info++


Der Infoabend der Berufsfachschulen für Pflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege muss auf Grund der aktuellen Corona-Lage leider entfallen.  

Sie sind hier: Standorte > Coburg > Coburg-Interaktiv

Coburg-Interaktiv

Spitzenleistung auch unter Ausnahmebedingungen


Sieben Staatspreisurkunden für herausragende Leistungen an der Coburger Berufsfachschule für Altenpflege der GGSD

Besonders freute sich Stefan Greiner (rechts im Bild) zusammen mit Schulleiterin Dagmar Alfsmann über die Staatspreisurkunde. Als einer der Jahrgangsbesten erzielte er neben Daniela Biernoth einen Notendurchschnitt von 1,0. - Foto: GGSD

Für Schulleiterin Dagmar Alfsmann war es diesmal eine besondere Freude gleich sieben Absolventinnen und Absolventen der GGSD Berufsfachschule für Altenpflege in Coburg eine Staatspreisurkunde überreichen zu dürfen. Hielt dieses Schuljahr doch gerade im Rückblick auf die vergangenen Monate einige völlig neue Herausforderungen bereit, denen sich sowohl die Berufsfachschule als auch die Schülerinnen und Schüler stellen mussten. Mit einer Traumnote von 1,0 schlossen Daniela Biernoth und Stefan Greiner als Jahrgangsbeste die Ausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegerin bzw. zum staatlich geprüften Altenpfleger ab. Ebenfalls eine Staatspreisurkunde für hervorragende Leistungen erhielten Catrin Bilensoy, Kim Eckstein, Christian Höfer, Marvin Kraus und Melanie Walter. Mit dem Staatspreis werden ausgewählte Absolvent*innen der Berufsschulen und Berufsfachschulen in Bayern für hervorragende schulische Leistungen ausgezeichnet. Voraussetzung ist ein Abschlusszeugnis mit einem Notendurchschnitt von mindesten 1,5.

Dagmar Alfsmann betonte bei der Übergabe der Urkunden, dass es trotz der Corona-bedingten Maßnahmen wie Schulschließung oder Kontaktsperren gelang, die Bildungsarbeit bei der GGSD unterbrechungsfrei fortzusetzen.  Die GGSD hat auf die aktuelle Lage schnell reagiert und konnte durch die neu entwickelte hauseigene digitale Lernplattform die meisten Unterrichtsinhalte zügig in E-Learning-Formate überführen. Im Bereich der praktischen Ausbildung war es der Berufsfachschule am Coburger Schulzentrum sogar erstmals möglich, auf eine digitale Pflegepuppe zurückgreifen und hiermit den aktuellen Abschlussjahrgang zu prüfen. Diese wird im Rahmen der neuen Generalistischen Pflegeausbildung, die ab September 2020 startet, dann auch in den regulären Unterrichtsbetrieb integriert.

Umweltschutz – auch in Corona-Zeiten


Das Schulzentrum Coburg stellt sich auch in diesem Jahr der Jury der Ausschreibung „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule 2019/2020. Zwei Projekte wurden von den Klassen HEP 18 und FAKS 18 NEP, trotz der außergewöhnlichen Schulsituation durchgeführt. 

 

Beerensträucher und Weidenstecklinge für Mensch und Tier

Im Rahmen der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger wird das Fach Naturerlebnispädagogik unterrichtet. Dies hat im zweiten Ausbildungsjahr das Thema „Umweltschule“. Gemeinsam haben wir, die Klasse HEP18 und unsere Lehrkraft Frau Schreiner, verschiedene Projekte entwickelt, geplant und umgesetzt, damit die GGSD Coburg weiterhin Umweltschule bleibt. Wir haben uns auf den Bereich „biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ geeinigt. Anschließend sind wir gemeinsam das Schulgelände abgelaufen und haben geschaut, was wir gerne verändern möchten, um die Schulumgebung für die Schüler*innen attraktiver und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Nach langem Brainstorming- und Abstimmungsprozess haben wir uns dann auf 5 Projekte geeinigt. Für die Bänke, die auf der Wiese neben dem Schulgelände stehen, haben wir einen Sonnenschutz aus Weiden hergestellt. Hierfür haben wir Weiden gesteckt und anschließend zusammengeflochten. Daneben haben wir rote und gelbe Himbeer-, Johannisbeer-, Stachelbeer- und Blaubeersträucher gepflanzt, die im Sommer von den Schülern abgepflückt werden können. Zudem haben wir eine Palette so umgestaltet, dass wir diese mit verschiedenen Blumen bepflanzen konnten, die zum Teil ebenfalls verzehrbar sind. Auch für die Tiere wollten wir, auf unserem Schulgelände, Unterschlupfmöglichkeiten installieren. Da wir schon im Sommer letzten Jahres eine Fledermausexkursion im Fach Naturerlebnispädagogik gemacht haben, war es uns wichtig für diese vom Aussterben bedrohten Tiere etwas zu bauen. Deshalb hat eine unserer Arbeitsgruppen Fledermaushotels gebaut, anschließend aufgehängt und für den Tag der offenen Tür der GGSD eine Ausstellung zu diesem Thema erstellt. Zudem flochten wir aus den übrigen Weiden Igelhotels, gemeinsam mit zwei Klienten aus der Tagesförderstätte Kronach. Außerdem arbeiteten wir mit den Altenpflegeklassen der GGSD zusammen, die von ihren Einnahmen vom Tag der offenen Tür weitere Beerensträucher kauften und mit uns einpflanzten.

Autor*innen: HEP18


Mülltrennung – aber richtig

Zu Beginn des Schuljahres ging es darum, ein Projekt ins Leben rufen, um die Schüler*innen nachhaltig zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein für die Mülltrennung in unseren Klassenzimmern zu schärfen.

Zunächst haben wir uns einen Überblick verschafft, wie die aktuellen Gegebenheiten sind und wie viele Mülleimer in den einzelnen Räumen vorhanden sind. Dabei haben wir festgestellt, dass es eine ganze Menge verschiedener Farben, Größen und Ausführungen gibt und keine Einheitlichkeit herrscht. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden alle Zimmer der Schule so auszustatten, dass sie über 3 farblich gleiche, beschriftete Mülleimer verfügen. Die vorhandenen Bestände wurden mit eingebunden und farblich angepasst,  was ein ressourcenorientiertes Handeln offen legt. Ein selbst gestaltetes Infoplakat  zur richtigen Mülltrennung wurde ebenfalls in jedem Klassenzimmer aufgehängt.

 

Autor*innen: FAKS 18A/B Übungen NEP

 

Abschlussprüfung in Zeiten von Corona


Coburger Pflegeschüler legen praktische Prüfung an "Nursing Anne" ab

Noch sind die meisten Klassenzimmer am Privaten Beruflichen Schulzentrum der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) in Coburg weitestgehend leer. Der reguläre Schulbetrieb in Präsenz wird beginnend mit den Abschlussklassen zunächst nur schrittweise wieder aufgenommen. Trotz der Corona-bedingten Maßnahmen, wie Schulschließung oder Kontaktsperren läuft die Bildungsarbeit bei der GGSD dennoch seit Wochen nahezu unterbrechungsfrei weiter. Die Corona-Krise treibt dabei insbesondere die Digitalisierung massiv voran. In diesem Bereich hat die GGSD auf die aktuelle Lage schnell reagiert und konnte durch die neu entwickelte hauseigene digitale Lernplattform Unterrichtsinhalte in E-Learning-Formate überführen. Im Bereich der praktischen Ausbildung kann die Berufsfachschule für Altenpflege am Coburger Schulzentrum sogar auf eine digitale Pflegepuppe zurückgreifen und hiermit den aktuellen Abschlussjahrgang prüfen. „Wir erleben im Moment eine besondere Situation, in der wir unseren Schülerinnen und Schülern gerade für die anstehenden Prüfungen eine bestmögliche Unterstützung geben wollen“, betont Dagmar Alfsmann, Schulleiterin der Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege am Schulzentrum.

Die Ermittlung der Vitalzeichen wurde bereits vorab erprobt. Dies ist nur eine der vielfältigen Simulations- und Trainingsmöglichkeiten. (Foto: GGSD)

Die Pflegepuppe Nursing Anne™ erhielt die Coburger Berufsfachschule der GGSD vor ungefähr 2 Monaten im Rahmen der medienpädagogischen Initiative der GGSD-Schulen (MEPION). Die Anschaffung wurde durch Fördermittel des Digitalbudgets möglich, mit dem die bayerische Regierung im Jahr 2018 und der Bund seit 2019 Schulen bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur unterstützt. Das Trainingsmodel des Herstellers Laerdal dient im Fach Pflegepraxis der realitätsnahen Simulation der Patientenversorgung. Mit Nursing Anne™ können umfangreiche (auch invasive) Pflegemaßnahmen trainiert, Schüler-Leistungen analysiert und ausgewertet sowie praktische Übungsaufgaben beliebig oft wiederholt werden. Mittels vorprogrammierter oder individuell erstellter Szenarien ist die Simulation zahlreicher Patientenfälle möglich, die in Echtzeit von den Fachlehrer*innen kontrolliert werden können. Trotz der Corona-bedingten Maßnahmen sind damit dank der neuen Technik die praktischen Abschlussprüfungen im Fach Pflegepraxis regulär durchführbar.
Die Pflegepuppe ist zudem auch auf die Krankenpflege hin optimiert. Die Lernenden werden im Hinblick auf die neue generalistische Pflegeausbildung, die am Privaten Beruflichen Schulzentrum in Coburg ab September 2020 startet, künftig noch besser auf die berufliche Praxis vorbereitet.

Projekt: Miteinander schaffen wir das!




Aus einem kleinen, im Radio gehörten Bericht entstand in den Heilerziehungs-pflegeschulen der Standorte Coburg und Schweinfurt ein gar nicht mehr so kleines Projekt.

Ich hatte im Radio das Interview einer Mitarbeiterin eines Seniorenheims gehört. In diesem schilderte die Mitarbeiterin, dass die Bewohner von Wohnheimen in der aktuellen Situation komplett von der Außenwelt isoliert sind und dies häufig überhaupt nicht nachvollziehen können. Die Bewohner würden sich häufig noch einsamer als sonst fühlen. Mir kam sofort meine Urgroßmutter in den Sinn und ich überlegte mir, wie man in dieser Situation unterstützen und Mut machen könnte.

Deshalb schreiben die Schüler und Schülerinnen der HEPs Co und SW jetzt Briefe an die Bewohner. Statt Grammatik und Rechtschreibung gibt es jetzt also verstärkt Empathie und Solidarität im Deutschunterricht.

Und die Idee kommt bei den Schülern richtig gut an. Es sind schon insgesamt 53 Briefe von Schülern und Lehrkräften bei mir eingetroffen, die ich pünktlich zum Ferienbeginn an verschiedene Wohnheime verschicken werde. Diese sind informiert und warten schon erfreut auf die Post. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Die Briefe aus Coburg gehen an zwei Seniorenheime in Coburg und ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Lichtenfels. Die Briefe der „Schweinfurter“ gehen an die Wohnheime der Lebenshilfe Schweinfurt. So haben wir auch den regionalen Bezug hergestellt.

Besonders lobenswert ist die Kreativität der Schüler, von Geschichten, Märchen, Bildern über Witze ist alles dabei. Häufig sehr schön gestaltet oder liebevoll dekoriert erzählen die Schüler von sich, ihren Gedanken und Gefühlen in der jetzigen Situation. Großes Interesse besteht natürlich auch an dem unbekannten Gegenüber, der mit Fragen gelöchert wird oder auch einfach mal ein Osterbild zum Selbstausmalen angehängt bekommt.

 

Insgesamt jetzt schon ein gelungenes Projekt, das Freude bereitet. Nun warten wir gespannt auf unsere Antworten.

 

Nachmachen lohnt sich!

Hanna Endriß

Neue Referendarinnen beginnen Vorbereitungsdienst am GGSD Schulzentrum Coburg

(v. l. n. r.) Anna Pobel mit Seminarlehrerin und Schulleiterin der Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege Dagmar Alfsmann und Alina Schöner.

Mitte Februar haben die Referendarinnen Anna Pobel und Alina Schöner (Berufliche Fachrichtung: Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Zweitfach: Deutsch und Sozialkunde) am GGSD Schulzentrum in Coburg, Seminarschule 1 des staatlichen Studienseminars, das erste Jahr ihres Vorbereitungsdienstes begonnen.

Wir wünschen den beiden Studienreferendarinnen eine erfolgreiche Zeit in Coburg!

Schulzentrum Coburg erhält Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“

Das Private Berufliche Schulzentrum in Coburg bewarb sich im vergangenen Schuljahr um den Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Hierfür mussten zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeitet, durchgeführt, dokumentiert und einer Fachjury aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbundes für Vogelschutz e.V. in Bayern vorgelegt werden.

Die beiden erfolgreichen Projekte mit den Themen „Plastik – Nein danke“ und „Paradisum Insectorum“ wurden von der Klasse HEP 18 der Fachschule für Heilerziehungspflege und der Klasse FAKS 17 der Fachakademie für Sozialpädagogik durchgeführt. Um das nachhaltige Engagement nach außen hin präsentieren zu können, erhielt das Coburger Schulzentrum kürzlich vom Bayerischen Umweltministerium eine Fahne und eine Urkunde. Es darf sich nun „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ nennen. Auch für dieses Schuljahr sind zwei neue Projekte in Planung.

Petra Schreiner

Fachakademie leistet Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz


Coburger Studierende der Fachakademie moderieren Zukunftswerkstätten


Die Studierenden der Klasse FAKS 18B der Fachakademie für Sozialpädagogik in Coburg waren im vergangenen Monat bei der Coburger Jugendklimakonferenz im Rahmen verschiedener Zukunftswerkstätten als Moderator*innen tätig. Hierzu eingeladen hatte Oberbürgermeister Norbert Tessmer Schülerinnen und Schüler aus weiterführenden Schulen im Coburger Stadtgebiet.

Ziel der Konferenz war es, den Anliegen von Kindern und Jugendlichen ein Gehör zu verschaffen und mit ihnen unmittelbar über den Klimaschutz ins Gespräch zu kommen.

Die anwesenden Jugendlichen konnten mit Unterstützung von Expert*innen in verschiedenen Zukunftswerkstätten zu den Themen ÖPNV, Energiegewinnung, Konsum, Gebäudesanierung und Radwege diskutieren, den IST - Zustand innerhalb der Stadt erfahren, Visionen entwickeln und konkrete Forderungen an den Coburger Stadtrat formulieren.

Während einer Kinderklimakonferenz konnten Grundschüler*innen an verschiedenen Stationen viele interessante Projekte und Erfahrungen zu den Themen „Coburg sucht den Superradler“, „Wir bauen uns die Stadt der Zukunft“, „Konsum nachhaltig und regional“, „Upcycling von Wertstoffen“, „Haus der kleinen Forscher“ sowie „Artenschutz“ kennenlernen und praktisch umsetzen.  An jeder Station gestalteten die Kinder mit Begleitung der Studierenden der Coburger Fachakademie nachhaltige Gegenstände, wie beispielsweise einen Geldbeutel aus Tetra Paks.

Am 17. Dezember lud Oberbürgermeister Norbert Tessmer die teilnehmenden Kinder- und Jugendlichen, die Expert*innen und die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik zu einer gemeinsamen Stadtratssitzung ins Rathaus ein. Hier konnten alle formulierten Forderungen den Stadträt*innen vorgestellt werden.

FAKS 18B
Fachakademie für Sozialpädagogik Coburg

Weihnachten 2019

Weihnachtsfeier der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Fachschule für Heilerziehungspflege und -hilfe

Gemeinsame Informationsveranstaltung zur Generalistischen Pflegeausbildung


Coburger Pflegeschulen bekunden Zusammenarbeit bei der Planung praktischer Einsätze

Nach den drei bereits zurückliegenden Informationsveranstaltungen der Coburger Berufsfachschule für Altenpflege der GGSD fand am 05. November 2019 die nächste Informationsrunde zur neuen generalistischen Pflegeausbildung am Landratsamt Coburg statt. Erstmals informierte die GGSD die Träger der praktischen Ausbildung dabei zusammen mit den Berufsfachschulen der REGIOMED Akademie über den aktuellen Stand der neuen Pflegeausbildung.

Zur Veranstaltung eingeladen hatte das regionale Netzwerk „Gesundheitsregion – plus Coburg“. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete diesmal insbesondere das Thema Ausbildungsfinanzierung. Johannes Bischof, Bereichsleitung Fort- und Weiterbildung Pflege der GGSD, referierte hierzu im Kontext des neuen Pflegeberufegesetzes. Knapp 100 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren der Einladung gefolgt. Anwesend waren neben zahlreichen Träger-Vertretern auch Christian Gunsenheimer als Stellvertreter des Landrats sowie die 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber und der 3. Bürgermeister der Stadt Coburg, Thomas Nowak. Alle drei begrüßten ausdrücklich die gemeinsame Informationsveranstaltung der Coburger Pflegeschulen in Kooperation mit der Gesundheitsregion – plus Coburg unter Leitung von Constanze Scheibl. Schulleiterin Dagmar Alfsmann hob während der Veranstaltung hervor, dass die Ausbildung von genügend Pflegefachkräften für die Region das oberste Ziel sein müsse.

Die Berufsfachschule für Pflegeberufe der GGSD sowie die Berufsfachschulen der REGIOMED Akademie signalisierten während der Veranstaltung zudem die Bereitschaft, im Hinblick auf die praktische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zukünftig zusammenzuarbeiten.

20 Jahre Heilerziehungspflege - Ausbildung in Coburg


Coburger Fachschule startet mit Hoffest ins Jubiläumsjahr

Die Fachschule für Heilerziehungspflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) in Coburg feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Mehr als 450 Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger wurden in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten am Coburger GGSD – Standort ausgebildet. Am vergangenen Freitag fand anlässlich des Jubiläums ein Hoffest mit Kooperationspartnern, Schülern, Lehrkräften und Ehemaligen am Privaten Beruflichen Schulzentrum in Coburg statt.

Saskia Kaller, seit dem Schuljahr 2006/07 zunächst als Referendarin, danach als Lehrkraft und seit dem Schuljahr 2010/11 als Schulleitung an der Fachschule für Heilerziehungspflege, blickte in ihrer Begrüßung auf 20 Jahre Heilerziehungspflege-Ausbildung in Coburg zurück. Begonnen hatte alles am 14. September 1999. Die damals neugegründete Fachschule für Heilerziehungspflege startete einzügig mit 20 Schülerinnen und Schülern. Zu dieser Zeit befand sich die Schule noch in der von-Schulthes-Straße (heute Max-Brose-Straße) in Coburg. Schulleiterin war die heutige GGSD Geschäftsführerin Ute Kick. Die Klassenleitung der ersten Klasse „HEP 1“ hatte Stephan Kornherr übernommen.

Zwischenzeitlich ist vieles geschehen. Das mittlerweile 3. Bunte Fußball-Turnier, die Teilnahme am Coburger Night-Run, diverse Filmdrehs mit OBO TV beispielsweise zum Thema  „Was ist ein HEP“, der Tag der Kinderrechte in Kooperation mit der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Altenpflege, die Theater AG oder die Feierlichkeiten zu „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sind dabei nur die neusten einer Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen aus dem Schulleben der letzten 20 Jahre. Eine Diashow in einem der Klassenzimmer sowie Klassenfotos von allen Jahrgängen boten den anwesenden Gästen eine Rückschau auf diese Ereignisse und weckten sicherlich zahlreiche Erinnerungen.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von rhythmischen Klängen der Sambagruppe der Werkstätten für angepasste Arbeit (Wefa) aus Seßlach, die zahlreiche Stücke aus ihrem Repertoire präsentierte. Die Fachschülerinnen und Fachschüler des ersten Ausbildungsjahres sorgten mit zahlreichen Köstlichkeiten, wie selbstgebackenen Kuchen oder herzhaften Brotaufstrichen, für die Bewirtung der Gäste. Das „MainBräuWerk“, ein soziales Projekt der Werkstätten St. Joseph der Regens Wagner Stiftung, versorgte die Gäste mit Getränken und selbst gebrautem Bier.

Veranstaltungsimpressionen:

 

Abschlussfeier der Berufsfachschulen der GGSD im Riesensaal der Ehrenburg

 

Bianca Otto erhielt als dritte Altenpflegeschülerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Neustadt in Folge eine Staatspreisurkunde für hervorragende Leistungen: v.l.n.r.: André Oestreich, Wohnbereichsleitung AWO Neustadt; Alexander Günther, Lehrkraft - Privates berufliches Schulzentrum Coburg, Bianca Otto, beste Absolventin der Berufsfachschule für Altenpflege, Elke Köhn Pflegedienstleitung - AWO Neustadt und Norbert Tessmer, Oberbürgermeister - Stadt Coburg.

Absolventen mit besten Zukunftsperspektiven

56 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) erhielten im Riesensaal der Ehrenburg in der vergangenen Woche ihre Abschlusszeugnisse. Schulleiterin Dagmar Alfsmann verabschiedete im Beisein von Angehörigen, Lehrkräften und zahlreichen Kooperationspartnern die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, die am Privaten Beruflichen Schulzentrum Coburg in den vergangenen ein bis drei Jahren eine Ausbildung zum Pflegefachhelfer, Sozialbetreuer oder Altenpfleger absolviert haben. Vier von ihnen erhielten in diesem Jahr eine Staatspreisurkunde für herausragende Leistungen. An der Berufsfachschule für Altenpflege wurde die Auszeichnung an Bianca Otto (Notendurchschnitt 1,2) und Julie Kunisch (Notendurchschnitt 1,3) verliehen. Frau Otto war Schülerin im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Neustadt, das zum dritten Mal in Folge eine Auszubildende mit dieser Auszeichnung stellte. Jasmin Daum (Notendurchschnitt 1,2) und Daniela Dreßel (Notendurchschnitt 1,4) schlossen die Ausbildung zur Pflegefachhelferin (Altenpflege) ebenfalls mit einem hervorragenden Ergebnis ab und erhielten hierfür eine Staatspreisurkunde. Als Ehrengast überbrachte   Oberbürgermeister Norbert Tessmer allen Absolventinnen und Absolventen Glückwünsche der Stadt Coburg.

 

Oberbürgermeister Norbert Tessmer würdigt Projektbeteiligung

Oberbürgermeister Norbert Tessmer betonte in seinem Grußwort, dass der Pflegebedarf in Deutschland rasant weiter ansteigt. Deshalb müsste statistisch gesehen künftig jeder 3. Absolvent einer allgemeinbildenden Schule eine Ausbildung im Bereich Pflege beginnen. Umso mehr freute er sich, dass die GGSD seit über 30 Jahren kontinuierlich in diesem Bereich ausbildet. Die Abschlussklasse der Berufsfachschule für Altenpflege wurde von ihm besonders gewürdigt, da die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Landratsamt Coburg einen Flyer entworfen haben, der wertvolle Tipps für die Kommunikation mit dementen Menschen bietet. Dieser liegt mittlerweile an vielen Stellen in Coburg und Umgebung aus.

Schulleiterin Dagmar Alfsmann wünschte den Absolventinnen und Absolventen zum Abschied, dass sie ihre Menschlichkeit und ihren Humor nicht verlieren und lebenslang weiter lernen sollen. „Humor ist wichtig und trägt zur Lebensqualität bei, tragen sie damit auch zur Lebensqualität ihrer zu Betreuenden bei, so die Schulleiterin. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Musikgruppe bestehend aus Lehrkräften und Schülern des Privaten beruflichen Schulzentrums.

Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege

 

 

Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe


Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Sozialpflege

 

Absolventen des Sozialpädagogischen Seminars feiern Abschluss

 

Die Jahrgangsbesten des Sozialpädagogischen Seminars freuen sich zusammen mit den Klassenleitungen über ihren Abschluss: (v.li.) Klassenleitung SPS17 Maria Struppert, Schülerin Katharina Müller (1,1), Anika Assländer, Klassenleitung SPS1-18, Schülerin Sina Müller (1,2).

Für viele ist es ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Erzieher

Nach der Abschlussfeier für die 60 Erzieher-Praktikanten vor mehr als einer Woche durften sich nun auch die 50 Absolventinnen und Absolventen des Sozialpädagogischen Seminars der Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) über ihre Abschlusszeugnisse freuen. Am vergangenen Freitag wurden die zukünftigen Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger von Schulleiterin Verena Schreiber im Haus Contakt im Beisein von Angehörigen, Freunden, Lehrkräften und Praxisanleitern verabschiedet. Für die meisten der Absolventen ist die Ausbildung nur eine „Durchgangsstation“. Sie haben mit dem Abschluss die erste Hürde auf dem Weg zur/zum Erzieher/in genommen und kehren ab September an die Fachakademie zurück. Für einige ist es jedoch auch der Start ins Berufsleben. Sie gehen als ausgebildete Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in die Einrichtungen und werden dort zukünftig Verantwortung tragen und ihre Kompetenzen einbringen. Als Klassenbeste schlossen das Sozialpädagogische Seminar in diesem Jahr Katharina Müller (Notendurchschnitt 1,1) und Sina Müller (Notendurchschnitt 1,2) ab.

„Veränderung ist nicht einfach, sie ist eines der schwierigen Dinge im Leben. Liebgewonnene Verhaltensweisen muss man aufgeben, sich Neues angewöhnen. Sie haben sich bereits darauf eingelassen“: Schulleiterin Verena Schreiber verglich den Veränderungsprozess ihrer Abschlussschüler mit dem Gestaltwandel der kleinen Raupe Nimmersatt im Bilderbuch des US-Kinderbuchautors Eric Carle, das in diesem das 50. Jubiläum feierte. Die Absolventen hätten sich im übertragenen Sinn durch so manche Klausur, Kurzarbeit oder Referat „gefressen“, manches hatte ihnen dabei geschmeckt, manches war schwer verdaulich und manchmal wollten sie lieber etwas anderes vorgesetzt bekommen. „Aber sie haben durchgehalten und sich durchgebissen und sind dabei geistig, fachlich und sozial gewachsen“, betonte die Schulleiterin in ihrer Abschlussrede. Für die Absolventinnen und Absolventen ist der Gestaltwandel mit dem erreichten Abschluss jedoch noch nicht vollzogen. Die meisten von ihnen gehen als Studierende ab September wieder an die Fachakademie zurück, um sich weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, Erzieherin oder Erzieher zu werden. Andere treten als ausgebildete Kinderpfleger in die Berufswelt ein und um sich in der Praxis zu entfalten.

Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik verabschiedet 60 Studierende

Sie sind gefragte Fachkräfte und haben deshalb eine vielversprechende berufliche Zukunft: 60 Absolventinnen und Absolventen der Coburger Fachakademie fürSozialpädagogik der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) erhielten vor kurzem im Haus Contakt in Coburg ihre Abschlusszeugnisse. Im Beisein von Angehörigen, Freunden, Lehrkräften und Praxisanleitern wurden die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher von Schulleiterin Verena Schreiber in feierlicher Atmosphäre verabschiedet. Ihnen steht eine vielversprechende berufliche Zukunft offen, denn im Bereich der Bildung, Erziehung, Förderung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen herrscht ein erheblicher Fachkräftebedarf. Bis 2025 fehlen laut Bildungsbericht 2018 alleine in Kitas bundesweit mehr als 300.000 Erzieher. Elf der Studierenden beendeten die Erzieher-Ausbildung in diesem Jahr mit einer absoluten Bestleistung: Romina Backert, Lena Bauer, Franziska Brückner, Franziska Frosch, Sarah Häfner, Christian Herrmann, Katrin Jakob, Kim Lehmann, Stefanie Liebhardt, Luisa Köhler und Juliane Meixner erzielten jeweils einen Notendurchschnitt von 1,0.

Herausforderungen mit Vertrauen begegnen

Im Hinblick auf die Bewältigung der Herausforderungen der heutigen Zeit spielt das Thema Vertrauen eine wichtige Rolle. Dies unterstrich Schulleiterin Verena Schreiber in ihrer Abschlussrede und wünschte den Absolventinnen und Absolventen zum Abschied viel Vertrauen in die persönliche Zukunft. Inspiriert wurde ihre Rede von der Losung des evangelischen Kirchentags 2019 „Was für einVertrauen“. Mit unterschiedlichen Bezügen zum Berufs- und Privatleben der Absolventinnen und Absolventen verwies sie auf die besondere Vielschichtigkeit dieses Begriffs. Vertrauen bedeute einerseits Verlässlichkeit und Stabilität – so vertrauen wir beispielsweise täglich auf die Arbeit von Kolleginnen und Kollegen oder auf das Verhalten der Menschen im Straßenverkehr. „Ein Alltag ohne Vertrauen ist deshalb nicht möglich“, so Verena Schreiber. Andererseits bedeutet Vertrauen nicht, sich nur auf andere zu verlassen. „Es ist wichtig selber zu handeln, aber es lässt sich leichter handeln, wenn man zuversichtlich ist, also vertrauen darauf hat, dass etwas gelingen wird“, so die Schulleiterin. Dies haben die Studierenden in den letzten Jahren bewiesen: ohne ihr eigenes Handeln hätten sie diesen Abschluss nicht erfolgreich bewältigen können. Vertrauen in die eigenen Kompetenzen aber auch Zuversicht Unterstützung zu erhalten war Voraussetzung dafür, jetzt als anerkannte Erzieherinnen und Erzieher in das Berufsleben zu starten. „Ich wünsche ihnen viel Vertrauen in die Zukunft: Vertrauen in ihre Kompetenzen, Vertrauen in die Menschen die sie begleiten und die mit ihnen arbeiten und Zuversicht, dass dieses Leben ein gutes ist!“ Mit diesen Worten entließdie Schulleitung die neuen Erzieher und Erzieherinnen in ihr zukünftiges Berufsleben.

Three Days for Future: Nicht nur streiken, sondern handeln


Vom 16. bis 18 Juli 2019 beschäftigten sich die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik und die Schülerinnen und Schüler des Sozialpädagogischen Seminars in Coburg mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Jedes Jahr gibt es an der FakS  Coburg drei Thementage. Die Idee: die Klassenstrukturen sind aufgehoben und in unterschiedlichen Workshops befassen sich die Studierenden mit einem Thema. Aus aktuellem Anlass war das diesjährige Thema Nachhaltigkeit. Zum Auftakt sprachen drei Referenten aus Coburg. Danach vertieften die Studierenden ihr Wissen, z.B. mit dem „Regenbogen der „Nachhaltigkeit“, dem „ökologischen Fußabdruck“ oder auch „Home“

Raus in die Natur oder Kann man das essen?

Nicht alle Angebote fanden in der Schule in der Parkstraße statt. Die jungen Erwachsenen besuchten auch einen Demeter Bauernhof und die Ökologischen Bildungsstätte Wasserschloss Mitwitz e.V. Den Gärtnerhof Callenberg besuchte eine weitere Gruppe. Ein Wildnispädagoge zeigte den angehenden Erzieherinnen und Erzieher, wie sie die Themen Natur und Umwelt in ihrer späteren Arbeit umsetzen können. Bei einer Kräuterwanderung probierten sie essbare Pflanzen und stellten aus Spitzwegerich auch gleich ein Mittel gegen Insektenstiche her. Eine weitere Gruppe sammelte Müll entlang der Itz.

 

Upcycling - aus alt mach neu 

Sehr beliebt waren die zahlreichen Upcycling Projekte: Die Studierenden machten Taschen aus leeren Tetrapacks und alten Jeans. Aus Fliegennetzen wurden Obstnetze, Alltagsgegenstände wurden zu Spielsachen. Insekten können demnächst in ein Bienenhotel aus einer Konservendose einziehen. Und aus Schrott entstanden Instrumente für ein Orchester. Bekleidung konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Kleidertauschbörse tauschen. Wer nichts zum Tauschen hatte, konnte das eine oder andere Teil auch „kaufen“.

Bei uns kocht die Chefin selbst

Den Beweis, dass man mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln vegetarisch, gut und günstig kochen kann, trat Verena Schreiber, Schulleitung der FakS an. Nachdem eine Gruppe am Mittwoch auf dem Coburger Wochenmarkt einkaufen war, wurde am Donnerstag gekocht. Verschiedene Gemüsesuppen und einen Gemüseauflauf sowie selbstgemachte Limonaden gab’s und allen schmeckte es.

Zum Abschluss stellten die verschiedenen Gruppen ihre Projekte und Projektergebnisse vor. Schulleitung Verena Schreiber zeigte sich beindruckt: „Diese drei Tage haben nicht nur gezeigt, wie umfangreich das Thema Nachhaltigkeit ist, sondern auch, wie groß das Interesse bei unseren Studierenden ist und wie engagiert sie sich dafür einsetzen.“

Kaffee und Kuchen für einen guten Zweck


Schüler der Fachschule für Heilerziehungspflege der GGSD spenden 1270 Euro an Hospizverein Coburg e.V.

Besonders freuen durfte sich die Vorsitzende des Hospizvereins Coburg e.V. Irmgard Clausen über eine Spende in Höhe von 1270 Euro, die sie Mitte Mai von den Schülerinnen und Schülern der Fachschule für Heilerziehungspflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD) in Coburg erhalten hat. Gesammelt wurde der Spendenbetrag während des Tags der offenen Tür am Privaten Beruflichen Schulzentrum Coburg, anlässlich dessen Heilerziehungspflege-Schüler und Lehrkräfte für Besucher ein Kuchenbuffet mit vielen süßen Spezialitäten vorbereitet hatten.

Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer ist auch im Unterricht an den Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe des Coburger Schulzentrums ein wichtiges Thema. "Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich darum kümmern, dass niemand alleine sterben oder trauern muss und die Familie und das Umfeld am Lebensende von schwerkranken Menschen nicht mit ihren Fragen und Ängsten alleine gelassen werden. Deshalb sind wir zu dem Entschluss gekommen, den Hospizverein Coburg e.V. finanziell unter die Arme zu greifen", so Stefanie Jancik, Schülerin der Klasse HEP18 an der Coburger Fachschule für Heilerziehungspflege der GGSD.

Schulzentrum bewirbt sich um Titel "Umweltschule in Europa"


Der Titel "Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Sie müssen dazu zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) vorlegen. Das Private Berufliche Schulzentrum in Coburg hat sich um den Titel mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen zu den Themen "Plastik - Nein danke" und "Insektenparadiese" beworben. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten beispielsweise Lebensräume für Insekten in Form eines "Insektenhotels", einer „Hummelbar“ oder eines Blühstreifens unter Zuhilfenahme von „Samenbomben“.

Den ausführlichen Pressebericht des Coburger Tageblatts finden Sie hier:
"Sie wollen Natur-Champions sein"

 

FAKS Coburg gewinnt Publikumspreis des 18. Wettbewerbs „Gestaltung der Brunnenstraße“


Mit viel Fleiß, Engagement und Herzblut haben die Schülerinnen und Schüler der FAKS 18 A der Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik im Rahmen des Kunst-/Werken-Unterrichts im April am 18. Wettbewerb „Gestaltung der Brunnenstraße“ in Coburg teilgenommen. Drei Wochen lang verschönerten die kreativ und liebevoll geschmückten Brunnen die Coburger Innenstadt. Eine Jury kürte die drei schönsten Brunnen der diesjährigen Brunnenstraße. Auch Besucher bzw. Passanten durften ihren Lieblingsbrunnen per Postkarte oder Online-Voting wählen.

Am Freitag, den 03. Mai 2019 lud das City- und Eventmanagement des Coburger Stadtmarketings alle teilnehmenden Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, sowie soziale Institutionen, Sponsoren, Brunnenpaten und Jurymitglieder zu einer gemeinsamen Preisverleihung ein. Zu gewinnen gab es Preise im Gesamtwert von 650,-€. Zusätzlich überraschten die Handballprofis vom HSC Coburg die Gewinner mit tollen Preisen.

Die FAKS 18 A gewann den vierten Preis und war somit Publikumsliebling. Die Schülerinnen und Schüler erhielten ein Preisgeld in Höhe von 150,-€ und einen Trainingsbesuch bei den Profis vom HSC in der Coburger HUK Arena.

Coburger Fachakademie beteiligt sich am 18. Wettbewerb „Gestaltung der Brunnenstraße“


Mit viel Fleiß, Engagement und Herzblut haben die Schülerinnen und Schüler der FAKS 18a der Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik im Rahmen des Kunst-/Werken-Unterrichts am 18. Wettbewerb „Gestaltung der Brunnenstraße“ in Coburg teilgenommen. Das Motto lautete in diesem Jahr „Osterbräuche weltweit“. Nach ausgiebiger Recherche hat die FAKS 18a entschieden, sich mit dem Osterbrauch in Schweden zu beschäftigen und diesen darzustellen.

Nun heißt es abstimmen und Daumen drücken! Die Osterbrunnen werden nämlich nicht nur von einer Jury der Stadt bewertet, sondern es gibt auch einen Publikumspreis. Der Brunnen mit den meisten Stimmen erhält ein Preisgeld von 150€.

 

Die Schülerinnen und Schüler der FAKS 18a würden sich sehr freuen, wenn die eine oder andere Stimme an sie geht!

 

Der Brunnen hat die Startnummer 1!

 

Unter nachfolgendem Link geht es zum Gewinnspiel. Alle die abstimmen haben natürlich auch die Chance selbst etwas zu gewinnen!

 

https://www.coburg.de/startseite/Leben-in-Coburg-2390-1/innenstadt/Gewinnspiel-Brunnenstrasse-2019.aspx

 

Wir freuen uns natürlich auch über jeden gedrückten Daumen!

 

Viele Grüße

Angelina Ludwig

 

Kleine Überraschung am 6. Dezember


Der Nikolaus besuchte am 6. Dezember alle Klassen am Privaten Beruflichen Schulzentrum Coburg und verteilte kleine Geschenke. Die Schülerinnen und Schüler waren völlig überrascht und freuten sich über das Ereignis. Manche Klassen bedankten sich mit spontanen Lied- und Gedichtsbeiträgen.

 

Fachtag für Erzieherinnen und Erzieher zum Thema vorurteilsbewusste Pädagogik


Haben Kinder bereits Vorurteile? Lange Zeit ging man davon aus, dies sei nicht der Fall. Doch das stimmt nicht. „Bereits in der Kita „probieren“ Kinder Vorurteile – und leiden unter den Vorurteilen anderer. Wir müssen uns dessen bewusst werden“, sagte Diplom Pädagogin Petra Wagner im Rahmen des ersten Fachtags für Erzieherinnen und Erzieher der GGSD am Bildungszentrum Vierzehnheiligen. Zu diesem eingeladen hatten die Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik und das Seminar für Fort- und Weiterbildung Vierzehnheiligen Ende Oktober unter dem Motto „Gemeinsam vorurteilsbewusste Pädagogik umsetzen“. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich eingehend mit vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen auseinanderzusetzen. Den Einstieg in die Thematik lieferte Diplompädagogin Petra Wagner mit ihrem Vortrag über vorurteilsbewusste Pädagogik. Sie leitete von 2000 bis 2010 drei große Kinderwelten-Projekte am Institut für den Situationsansatz (ISTA) und ist seit 2011 Direktorin des Instituts und Leitung der Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Berlin und darüber hinaus auch Autorin mehrerer einschlägiger Fachbücher.

Im Verlauf ihres Vortrags erläuterte Petra Wagner neben der generellen Bedeutung von Vorurteilen in pädagogischen Kontexten auch zentrale Ziele einer vorteilsbewussten Bildung und Erziehung und erklärte, welchen Beitrag diese im Sinne der „Partizipation“ in Kindergarten und Grundschule leisten können. Wesentlich sei es, Kinder in ihren Identitäten zu bestärken und eine bewusste bzw. aktive Auseinandersetzung der Kinder mit Unterschieden zu begleiten. Kinder sollten außerdem beim Umgang mit dem Thema Ungerechtigkeit unterstützt werden und dazu ermutigt werden etwas zu tun, wenn Sie feststellen, dass etwas ungerecht ist. „Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Empowerment, das aus den Bildungsprozessen von Kindern nicht die Frage nach Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit ausklammert“, so Wagner. 

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags mittels vier verschiedener Workshops zu den Themen „Die Interaktion mit Kindern vorurteilsbewusst gestalten“, „Die Lernumgebung vorurteilsbewusst gestalten“, „Die Zusammenarbeit mit Eltern vorurteilsbewusst gestalten“ und „Traumapädagogik“ praxistaugliche Ideen für den beruflichen Alltag und die pädagogische Arbeit mit Kindern erschließen.Die Ergebnisse der Workshops wurden am Ende der Veranstaltung dem Plenum vorgestellt. Der Fachtag für Erzieherinnen und Erzieher in Vierzehnheiligen war gleichzeitig auch der Abschluss der Veranstaltungsreihe, die Anfang des Jahres anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik initiiert wurde.

 

Wahlassistenz für Menschen mit Beeinträchtigung


Coburger Fachschule für Heilerziehungspflege startet Pilotprojekt

Wahlen sind oft etwas Kompliziertes, etwas zu dem Menschen mit Beeinträchtigung nur schwer Zugang finden. Dabei sind Wahlen ein elementarer Bestandteil der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Echte politische Teilhabe stand deshalb im Zentrum des Pilotprojekts „Wahlassistenz für Menschen mit Beeinträchtigung“, welches Lehrkraft Johannes Klas mit Schülerinnen und Schülern der Fachschule für Heilerziehungspflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) in Coburg anlässlich der diesjährigen bayerischen Landtagswahlen ins Leben gerufen hat. Unterstützt wurde er dabei von der Offenen Behindertenarbeit Oberfranken (OBO e.V.), dem Bündnis Demokratie Leben und dem VdK Bayern e.V.

Infobroschüre in leichter Sprache für Menschen mit Beeinträchtigung

Wie Wahlen funktionieren, was Parteien sind, welche Lösungen die einzelnen Parteien für die gesellschaftlichen Probleme vorschlagen und wie sie zu Menschen mit Beeinträchtigung stehen, erarbeiteten sich die Fachschüler zunächst im Vorfeld des Projekts im Rahmen des Sozialkunde-Unterrichts. Mit diesem Wissen entwickelten sie in der ersten Projektphase eine Broschüre in leichter Sprache über den Wahlvorgang und die wesentlichen Inhalte des Wahlprogramms der einzelnen Parteien. Unterstützung bekamen sie von Robert Hümmer (VdK Bayern e.V.) und Tizian Spät (OBO e.V.). Die Broschüre wurde von einer Kontrollgruppe bestehend aus Vertretern der Gruppe „Leichte Sprache“ der OBO e.V. und Vertretern der Fachschule anschließend gegengelesen, weiterentwickelt und gelayoutet. Mit diesem Schritt sollte die Les- und Verstehbarkeit der erstellten Broschüre für Menschen mit Behinderung sichergestellt werden.

Schüler leisten Wahlassistenz vor Ort

Im zweiten Teil des Projekts fuhren die Coburger Fachschüler der GGSD zu sechs Einrichtungen der Behindertenhilfe im Raum Coburg – Lichtenfels – Kronach. In Kleingruppen erklärten sie rund 70 Menschen mit Beeinträchtigung den Wahlvorgang und die Inhalte der Wahlprogramme der unterschiedlichen Parteien. Projektleiter Johannes Klas (GGSD) freute sich rückblickend darüber, dass das Projekt sowohl die Politische Bildung der Fachschüler als auch die Politische Bildung als Teilhabeangebot für Menschen mit einer Beeinträchtigung vereinigt hat. Gleichzeitig hob er hervor, dass Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung das Ziel einer modernen Gesellschaft sei. „Sie machen als Ziel aber nur dann Sinn, wenn tatsächlich an ihnen gearbeitet wird. Das Projekt „Wahlassistenz für Menschen mit einer Beeinträchtigung“ hat hierzu einen kleinen Beitrag geleistet“, so Johannes Klas.

 

Abschlussfeier der Fachakademie für Sozialpädagogik


Knapp 100 Absolventen im Jubiläumsjahr


Mit einem Festakt hat die Fachakademie für Sozialpädagogik der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) in der vergangenen Woche Schüler und Studierende im Beisein von Angehörigen, Freunden, Lehrkräften und Praxisanleitern verabschiedet. Die Coburger Fachakademie bildet bereits seit 2008 staatlich anerkannte Erzieher und Kinderpfleger aus und feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen.

Im Jubiläumsjahr wurden insgesamt 55 Studierende von Schulleiterin Verena Schreiber und Klassenleiterin Dunja Behr als neue Erzieher in das Berufsleben entlassen. Für diese beginnt mit dem Ende der Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt. Neun der Studierenden schlossen mit hervorragenden Leistungen ab. Miriam Scheiblich, Laura Krämer, Stephanie Ultsch, Björn Brand, Alisa Zauritz, Ann Giernoth, Dahlia-Luna Scala, Sabrina Muschler und Ivonne Floeder erreichten jeweils einen Notendurchschnitt von 1,0.

Neben dem Fachwissen, das sich die Studierenden während der 3-jährigen Ausbildung angeeignet haben, spielt insbesondere auch deren individuelle Persönlichkeitsentwicklung eine entscheidende Rolle. „Ihr Vorbild und Ihre Haltung sind Modell für die Kinder und Jugendlichen, mit denen Sie in den nächsten Jahren arbeiten werden. Sie als Menschen sind die wichtigste Erziehungsmethode, Sie können das, was Sie an Bildung erfahren haben, weitergeben“, so Schulleiterin Verena Schreiber in ihrer Abschlussrede.

Auch 40 Absolventen des Sozialpädagogischen Seminars (SPS) an der Coburger Fachakademie durften sich über ihre Abschlusszeugnisse freuen. Einige von ihnen starten als Kinderpfleger ebenfalls ins Berufsleben. Für die meisten ist der Abschluss allerdings nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Erzieher, sie setzen die Ausbildung an der Fachakademie im nächsten Jahr fort. Auch am SPS gab es ausgezeichnete Leistungen, so schlossen Celina Reichhardt, Paola Wachs und Sarah Schultheiß die Ausbildung zur Kinderpflegerin jeweils mit einem Einserschnitt ab.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Coburger Fachakademie finden in diesem Jahr noch mehrere Veranstaltungen statt. Hierunter sind u.a. ein „Ehemaligen Treffen“ am 07. September und ein Fachtag für Erzieher zum Thema „Vorurteilsbewusste Pädagogik“ am 23. Oktober. Weitere Informationen sind unter www.ggsd.de/coburg erhältlich:

 

Abschlussfeier der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe


Absolventen der Coburger Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe feiern Abschluss im Haus Contact


Vor kurzem nahmen 42 Schülerinnen und Schüler der Coburger Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) nach 1- bzw. 2-jähriger Ausbildung ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Im Beisein von Angehörigen, Freunden, Praxisanleitern und Lehrkräften fand im Haus Contact in feierlicher Atmosphäre die Übergabe der Abschlusszeugnisse statt. Gleich vier Schülerinnen wurde in diesem Jahr neben dem Abschluss der Fachschule für Heilerziehungspflege außerdem die fachgebundene Fachhochschulreife verliehen, diese können zukünftig ein Studium absolvieren. Im Rahmen der Zeugnisübergabe wurden von Schulleiterin Saskia Kaller und den Klassenleitungen Annett Heinze und Ulrike Luthardt auch die Jahrgangsbesten der beiden Fachschulen geehrt. Cornelia Forkel (Fachschule für Heilerziehungspflege) und Katrin Klinger (Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe) erhielten mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bzw. 1,09 jeweils eine Auszeichnung.

Für die meisten der Absolventen beginnt mit dem Ende der Ausbildung der Eintritt ins Berufsleben. Sie nehmen als Heilerziehungspfleger bzw. Heilerziehungspflegehelfer eine Tätigkeit in der Behinderten- oder der Kinder- und Jugendhilfe auf. Wie die Absolventen ihre unterschiedlichen beruflichen Rollen dabei zukünftig ausgestalten ist neben dem erworbenen fachlichen Wissen auch in erheblichem Maß von der individuellen Persönlichkeit jedes einzelnen abhängig. So betonte Saskia Kaller in ihrer Abschlussrede, dass das eigene Können und Wollen jeder täglich neu beweisen müsse, dies ermögliche aber auch, die eigene Persönlichkeit durch das Ausschöpfen der individuellen Möglichkeiten und Talente zu entfalten. Das Rahmenprogramm der Veranstaltung wurde mit unterschiedlichen musikalischen und künstlerischen Beiträgen traditionsgemäß vom Unterkurs der Fachschule für Heilerziehungspflege gestaltet.

 

 

Abschlussfeier der Berufsfachschulen für Altenpflege, Pflegefachhilfe und Sozialpflege


Absolventen haben viele Zukunftsperspektiven

Abschlussfeier der Berufsfachschulen der GGSD im RiesensaalInsgesamt 43 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe und Sozialpflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) nahmen am vergangenen Dienstag in einem wundervollen Ambiente ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Im Riesensaal der Ehrenburg fand im Beisein von Angehörigen, Freunden und Lehrkräften die Verabschiedung der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen statt, die am Privaten Beruflichen Schulzentrum Coburg in den vergangenen ein bis drei Jahren eine Ausbildung zum Pflegefachhelfer, Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer oder Altenpfleger absolviert hatten.

Zu Beginn der Feierstunde widmete sich Schulleiterin Dagmar Alfsmann vor allem einem Blick in die Zukunft. „Pflege ist in Bewegung. Mit der Einführung des Pflegeberufegesetzes erfahren die Ausbildungen in diesem Bereich alle einen enormen Wandel. Gleichzeitig gibt es derzeit so viele Tätige in der Pflege wie noch nie. Mit den Berufsabschlüssen eröffnen sich den Absolventen Türen in eine weite berufliche Zukunft mit zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten“. Inspiriert durch das Zitat von Florence Nightingal, „Pflege ist eine der schönsten Künste; fast hätte ich gesagt – die schönste aller Künste“ griff Alfsmann die Fragestellung auf, was die Absolventen bewogen hat, in der Pflege zu arbeiten. Rückblickend auf die Bewerbungsgespräche stellte sie fest, „dass einige der heutigen Absolventen von Anfang an wussten, wie schön der Beruf sein kann, diese hatten also bereits eine konkrete Vorstellung. Einen Drang zu einem sozialen Beruf hatten alle“.

Auch in diesem Jahr erhielten zahlreiche Absolventen Staatspreisurkunden für herausragende Leistungen. An der Berufsfachschule für Altenpflege wurde die Auszeichnung an Carina Deringer, Manuela Heim, Günter Kempf und Jenny Winkler verliehen. Manuela Heim schloss die Ausbildung zur Altenpflegerin gleichzeitig als Klassenbeste mit einem hervorragenden Ergebnis (Notendurchschnitt: 1,1) ab. An der Berufsfachschule für Sozialpflege erhielten Selin Gärtner und Linda Adomeit ebenfalls eine Staatspreisurkunde. Frau Gärtner schloss mit einem Notendurchschnitt von 1,0 gleichzeitig als Jahrgangsbeste ab. An der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe beendeten Stefanie Träger und Michael Merkel die Ausbildung zum Pflegefachhelfer Altenpflege jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,8 als Jahrgangsbeste.

 

 

Impressionen vom Tag der offenen Tür am 24.02.2018

 

Deutsch-russische Beziehungen


Was ist typisch deutsch? Was denkt man in anderen Ländern? Und was ist typisch russisch?
Auf diese und mehr Fragen haben wir während der Hospitation von Olga Martianova Antworten gesucht. Frau Martianova arbeitet in Russland als Deutschlehrerin und besuchte  in der Zeit vom 6.11.2016 bis zum 26.11.2016 im Rahmen des Hospitationsprogramms des pädagogischen Austauschdienstes unter anderem die Fachakademie für Sozialpädagogik in Coburg. Die an diesem Programm teilnehmenden Lehrkräfte sollen einen Einblick in die deutsche Schulpraxis erhalten und als Deutschlehrkräfte das erworbene Wissen in ihren Unterricht einfließen lassen.
Gleichzeitig haben wir an der Schule viele Informationen von Frau Martianova erhalten. Das russische Schulsystem unterscheidet sich vom bayerischen, aber „im Wesentlichen kommt es auf dasselbe an: die Beziehung zwischen Schülern und Lehrkräften,“  erklärte Frau Martianova in der Lehrerkonferenz, in der sie aus ihrem beruflichen Alltag berichtete. Auch würden sich die russischen Jugendlichen kaum von den deutschen unterscheiden. Ihr Verhalten und ihre Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden seien hier wie dort vergleichbar.
Im Unterricht ging es dann um die Fragen nach den Unterschieden- oder doch eher um die gegenseitigen Vorurteile: Was deutsche Schüler als typisch für Russland empfanden, konnte von Frau Martianova nur zum Teil nachvollzogen werden. Und der Blick auf Deutschland erschien manchen Schülern fremd. Wodka wird in Russland nicht ständig getrunken , genauso wenig wie in Deutschland die Straßen mit Shampoo gereinigt werden. Manche Vorstellungen konnten im Gespräch relativiert und verständlich gemacht werden. Am Ende der Unterrichtseinheit gab es einen Film über die Wertvorstellungen der FAKS Studierenden als Gruß an die Schüler in Chwalinsk. Frau Martianova versprach eine Diskussion in ihren Klassen und eine Antwort aus Russland.

Abschlussfeier HEP und HEPH 2017