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Kommen Sie zum Tag der offenen Tür und lernen Sie unsere Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote kennen! Samstag, 23. März von 10.00 - 15.00 Uhr. Mehr erfahren

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Vierzehnheiligen-Interaktiv

Sechs Mal Bestnote erzielt

SFW Vierzehnheiligen verabschiedet dritten PDL – Basiskurs

Gleich sechs Mal wurde vor kurzem am Seminar für Fort- und Weiterbildung in Vierzehnheiligen die Bestnote im PDL – Basiskurs verliehen. Manuela Denk, Caroline Doppel, Lisa Engel, Romy Knauer, Jasmin Schlee und Lisa Teichtweier erreichten jeweils die Traumnote 1,0. Bei der Abschlussprüfung überzeugten jedoch auch alle anderen zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit hervorragenden Leistungen und erreichten im Durchschnitt gute bis sehr gute Ergebnisse.

Im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung, an der sowohl die Kursleitung Maria Schraud, die Gesamtleitung des Seminars für Fort- und Weiterbildung Andrea Zanker sowie Dozentin und Prüferin Dr. Tamara Gehring - Vorbeck teilnahmen, fand die Übergabe der Zeugnisse und Urkunden statt.

Die neuen „verantwortlichen Pflegefachkräfte“, die bereits in unterschiedlichen Einsatzfeldern von der ambulanten, der stationären bis hin zur Intensivpflege tätig waren und die Weiterbildung berufsbegleitend absolvierten, eröffnen sich gute berufliche Aufstiegschancen mit der Aussicht auf eine Leitungsposition. Sechs der Absolventinnen und Absolventen haben sich bereits entschieden, den ab Mai startenden PDL – Aufbaukurs in Vierzehnheiligen zu besuchen.

Antonia Mönch vom Bildungszentrum Vierzehnheiligen überzeugt auch beim Bezirksentscheid des hauswirtschaftlichen Berufswettbewerbs

v. l. n. r.: Christine Reitelshöfer (Bayerischer Bauernverband); Jule Marie Thiemann, Kronach; Antonia Mönch, Bad Staffelstein/Vierzehnheiligen; Anna-Maria Meermann, Kammerstein; Leonie Schoplocher, Büchenbach; Günther Felßner (Bayerischer Bauernverband)

Zusammen mit zehn weiteren Auszubildenden stellte sich Antonia Mönch in der vergangenen Woche den Aufgaben des hauswirtschaftlichen Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend beim Bezirksentscheid in Triesdorf. Die Schülerin der 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung am Bildungszentrum Vierzehnheiligen der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) überzeugte bereits beim Kreisentscheid mit einer ansprechenden Präsentation ihrer beiden „Salate – to go“. Nun stand sie mit ihrem Osterbrunch bestehend aus Bircher Müsli mit Karotte, einem Quiche aus Mürbteig mit Karotte sowie einem Smoothie mit Rote Bete und Karotte erneut auf dem Siegerpodest. Als Zweitplatzierte hat sie sich für den Landesentscheid des hauswirtschaftlichen Berufswettbewerbs am 10. und 11. April 2019 in Triesdorf qualifiziert.
Der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend findet alle zwei Jahre für Grüne Berufe statt. In den Sparten Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Forstwirtschaft, Tierwirtschaft und Weinbau werden die Besten der Besten gesucht. Teilnehmen können alle, die sich in einer Berufsausbildung oder Fortbildung in den genannten Bereichen befinden.

Impressionen vom Tag der offenen Tür 2019

3. Fachtag für Einrichtungen der Behindertenhilfe am Bildungszentrum Vierzehnheiligen


Rund sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in diesem Jahr zum Fachtag für Einrichtungen der Behindertenhilfe, zu dem die nordbayerischen Fachschulen für Heilerziehungspflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) an das Bildungszentrum Vierzehnheiligen eingeladen hatten. Der Fachtag fand bereits zum dritten Mal in Folge in Vierzehnheiligen statt und bot den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kooperationspartner der GGSD-Fachschulen ein abwechslungsreiches Tagungsprogramm. Mit einem breiten Spektrum an Themen aus den Bereichen Berufliche Teilhabe, Ernährung und Bewegung, Personzentrierte Arbeit und Suchtmittelkonsum vermochte die Veranstaltung wichtige fachliche Impulse zu setzen.

Als Referenten standen diesmal Kuno Eichner, Leiter des Projekts „integra MENSCH“ der Lebenshilfe Bamberg, Anja Kropfelder, Inhaberin movefit Fitnesscoaching Bamberg, Chris Dels, Lehrkraft für Englisch und Sport an den GGSD-Schulen Vierzehnheiligen und Schweinfurt und Ironman Weltmeister 2018 über die Mitteldistanz, Sascha Turtschany, Einrichtungsleiter Bereich Wohnen der Lebenshilfe Schweinfurt, Karin Wolf, Fachbereichsleitung und stellvertretende Einrichtungsleitung Bereich Wohnen der Lebenshilfe Schweinfurt und Roland Keil, Geschäftsführer der Sozialen Dienstleistungen Keil zur Verfügung. Durch das Tagungsprogramm führte Heinrich Moethe, Pädagogischer Mitarbeiter des GGSD-Studienzentrums Nürnberg der Hamburger Fern-Hochschule. Gastgeber des Fachtags waren Schulleiter Frank Fischer (Schweinfurt), die stellvertretende Schulleiterin Annett Heinze (Coburg), Barbara Hannig in Vertretung von Silke Heming (Bayreuth) und Michaela Kümmerl in Vertretung von Marcel Haas (Nürnberg). Zum ersten Mal dabei war auch die neue Schulleiterin der Fachschule für Heilerziehungspflege (in Gründung) Herzogenaurach, Linda Hierl.

Kuno Eichner stellte die Einrichtung  „integra MENSCH“ vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, echte Inklusion zu fördern, indem Menschen mit Behinderung ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend dort arbeiten, wo „alle“ arbeiten. Zu diesem Zweck schließt er Kooperationen mit Bamberger Betrieben und bringt mit diesen erfolgreiche Patenschaften auf den Weg.

Ernährungsberaterin und Fitness-Coach Anja Kropfelder und Lehrer und Weltmeister im Ironman Chris Dels, zeigten im Anschluss wie Bewegung und Ernährung auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil ineinandergreifen. Neben Motivation und Disziplin ist die Kenntnis von Ernährungsgrundlagen der Schlüssel zum Erfolg. Praktisch veranschaulicht wurde dies durch ein ansprechendes Buffet der Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung aus Schweinfurt und Vierzehnheiligen, ergänzt durch die HEP-Schulen Coburg/ Nürnberg.

Warum es Sinn macht nach einem klaren fachlichen Konzept zu arbeiten, stellten Karin Wolf und Sascha Turtschany am Beispiel des Personzentrierten Arbeitens in einer gemeinschaftlichen Wohnform der Eingliederungshilfe dar. Als Vorteile hoben sie dabei insbesondere das tiefgreifende Verständnis eines humanistischen Menschenbildes und die Orientierungssicherheit im integrativen Handeln, die die bewusste Implementierung eines Konzeptes in einer Einrichtung bieten kann, hervor.

Zuletzt präsentierte Roland Keil das Konzept „KISS“ - Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum. Hierbei steht der einzelne Suchtkranke mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt und kann ohne bewertet zu werden selbstständig Konsumziele festlegen. Mit der Unterstützung von Programmen wie KISS/ KT, kann auch jenen Suchtkranken geholfen werden, für die ein sofortiger Entzug eine zu hohe Hürde darstellen würde.

Die Fachvorträge boten eine Vielzahl an Gedanken und Impulsen und regten den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Trägern, Fachkräften und Referenten an. Der Fachtag in Vierzehnheiligen leistete somit einen wertvollen Beitrag, die Weiterentwicklung der Heilerziehungspflegeausbildung gemeinsam zu gestalten und die Erkenntnisse und Impulse in die alltägliche Arbeit in die eigene Einrichtung zu tragen. Unter dem Motto „Dialog – Chancen – Perspektiven“ blickt Frank Fischer (HEP-Schulleitung aus Schweinfurt) auf den Fachtag zurück und stellt fest, dass „die Idee von Dialog und Diskurs sowohl auf der Ebene der Ausbildung - zwischen Fachschule und Praxisstelle, als auch im Rahmen eines Fachtages einen wertvollen Beitrag leistet, um Zukunft gemeinsam zu gestalten!“

Projekttag „Nachhaltige Lebensstile“ am Bildungszentrum Vierzehnheiligen


Wie können wir den Erhalt von Natur und Umwelt auch für zukünftige Generationen sicherstellen und welchen Beitrag kann jeder einzelne hierzu im Alltag leisten? Diesen und weiteren Fragen widmete sich in der vergangenen Woche ein Projekttag der Berufsfachschulen für Kinderpflege und Ernährung und Versorgung zum Thema „Nachhaltige Lebensstile“ am Bildungszentrum Vierzehnheiligen. Inhaltlich und organisatorisch vorbreitet wurde das Projekt von Schulleiterin Elvira Berkel und Angelina Ludwig (Fachlehrerin für Werken und Gestalten) in Kooperation mit der Umweltstation Weismain des Landkreises Lichtenfels. Unter der Leitung von Michael Stromer (Umweltstation Weismain) und dessen Team, bestehend aus Karin Braun, Kerstin Schmidt und Christian Luplow, setzten sich die Schülerinnen und Schüler in Vorträgen und Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Aspekten des Themas Nachhaltigkeit auseinander. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umweltstation wurden hierbei vom gesamten Lehrerkollegium der beiden Berufsfachschulen tatkräftig unterstützt.

Im Rahmen eines eindrucksvollen Vortrags konnte Michael Stromer die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Projekttags für das Thema Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt sensibilisieren. Hierbei machte Stromer die Schüler nicht zuletzt auch immer wieder auf ihr tägliches Verbraucher– und Konsumverhalten aufmerksam. Die Bedeutung des eigenen „ökologischen Fußabdrucks“ und des „Nachhaltigkeitsdreiecks“ spielten in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Schülerinnen und Schüler je nach Interessenlage aus verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen „Artenvielfalt“, „Körperpflege“, „Konsumverhalten“, „Obst und Gemüse“, „Papier schöpfen“ und „nachhaltiges Einkaufen“ wählen und ihr Wissen vertiefen.Viele der Informationen regten dabei vor allem zum Nachdenken über das eigene Verhalten an. So erfuhren die Auszubildenden beispielsweise, dass eine Jeans, um in den Verkauf nach Deutschland zu gelangen, eine Wegstrecke von 40000 - 50000 km zurücklegt und danach als Jeans „Made in Germany“ verkauft wird.

Auch die Bedingungen in afrikanischen Bergwerken, unter denen Rohstoffe für die Handyproduktion gewonnen werden, rüttelten die Schülerinnen und Schüler auf. Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sind hier an der Tagesordnung. Viele nehmen diese Bedingungen für einen äußerst geringen Arbeitslohn jedoch auf sich, um ihre Familien zu versorgen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zum Abschluss des Projekttages trafen sich alle Arbeitsgruppen um ihre neugewonnenen Erkenntnisse untereinander auszutauschen. So verriet schon der erfrischende Zitronenduft, dass Deos sehr einfach selbst hergestellt werden können. Das Team um Frau Ludwig präsentierte eigen geschöpftes Papier, eine andere Gruppe zeigte, dass aus alten T-Shirts Einkaufstaschen hergestellt werden können. Die Arbeitsgruppe „Artenvielfalt“ klärte auf, wie wichtig der Schutz und die Versorgung von Bienen und anderen Insekten für den Fortbestand unserer Obstversorgung sind und erfreute die Anwesenden mit selbstgebackenen Müsliriegeln. Michael Stromer überraschte mit Kurzfilmen über Äpfel und Kartoffeln.

Bewusst wurde allen Beteiligten, dass wenn jeder bereits einen kleinen Beitrag im Alltag leistet, man in der Summe dem Ziel, unsere Natur und Umwelt auch für zukünftige Generationen zu erhalten, ein großes Stück näher kommt. Als erster Schritt gilt hierbei das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen.

Silvia Wagner

 

Bamberger Kinder- und Jugendtheaters Chapeau Claque gastiert am Bildungszentrum Vierzehnheiligen

Mobiles Präventionsstück „Drug Diaries“

Warum fange ich an, brauche ich mehr, komme nicht mehr davon los? Und was gibt mir sonst Halt, wenn‘s mal nicht so läuft? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Bamberger Kinder- und Jugendtheater Chapeau Claque in seinem mobilen Theaterstück „Drug Diaries“, das vor kurzem am Bildungszentrum Vierzehnheiligen gastierte. Konzipiert wurde das Präventionsstück in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Schweinfurt für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. Es zeichnet eine typische Suchtentwicklung nach und versucht die Gründe des Suchtmittelkonsums im Jugendalter zu hinterfragen.

Die Geschichte dreht sich um die Schüler Ben und Anna. Beide sind ein Paar und begeisterte Musiker, die mit ihrer Band vom großen Erfolg träumen. Der Schulabschluss ist bereits in greifbarer Nähe, Ben und Anna schmieden gemeinsam Pläne und freuen sich bereits auf ein Leben in der Großstadt. Als Ben allerdings den Drogendealer Max kennenlernt und von ihm eine „Kräutermischung“ kauft, wendet sich das Blatt. Ben wird mehr und mehr abhängig, Probleme im Alltag und in seiner Beziehung mit Anna sind die Folge.

„Die Aufführungen hat uns sehr gut gefallen, Anregungen zum Nachdenken gegeben und uns die Auswirkungen des Drogenkonsums klar verdeutlicht“, so Antonia Mönch und Eva Schick, Schülerinnen der Klasse EuV 16. Nach der Vorstellung bot sich den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschulen für Kinderpflege und Ernährung und Versorgung außerdem noch die Möglichkeit, mit den Protagonisten in lockerer und ungezwungener Atmosphäre über das Thema Drogen- bzw. Suchtmittelkonsum zu diskutieren. Die Aufführung an den Berufsfachschulen kam auf Empfehlung des Sachgebiets „Gesundheit“ des Landratsamtes Lichtenfels im Rahmen der Suchtprävention zustande.

 

Erfolgreicher Auftakt: Erster Fachtag für Erzieherinnen und Erzieher der GGSD in Vierzehnheiligen

Gemeinsam vorurteilsbewusste Pädagogik umsetzen

Haben Kinder bereits Vorurteile? Lange Zeit ging man davon aus, dies sei nicht der Fall. Doch das stimmt nicht. „Bereits in der Kita „probieren“ Kinder Vorurteile – und leiden unter den Vorurteilen anderer. Wir müssen uns dessen bewusst werden“, sagte Diplom Pädagogin Petra Wagner im Rahmen des ersten Fachtags für Erzieherinnen und Erzieher der GGSD am Bildungszentrum Vierzehnheiligen. Zu diesem eingeladen hatten die Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik und das Seminar für Fort- und Weiterbildung Vierzehnheiligen Ende Oktober unter dem Motto „Gemeinsam vorurteilsbewusste Pädagogik umsetzen“. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich eingehend mit vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen auseinanderzusetzen. Den Einstieg in die Thematik lieferte Diplompädagogin Petra Wagner mit ihrem Vortrag über vorurteilsbewusste Pädagogik. Sie leitete von 2000 bis 2010 drei große Kinderwelten-Projekte am Institut für den Situationsansatz (ISTA) und ist seit 2011 Direktorin des Instituts und Leitung der Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Berlin und darüber hinaus auch Autorin mehrerer einschlägiger Fachbücher.

Im Verlauf ihres Vortrags erläuterte Petra Wagner neben der generellen Bedeutung von Vorurteilen in pädagogischen Kontexten auch zentrale Ziele einer vorteilsbewussten Bildung und Erziehung und erklärte, welchen Beitrag diese im Sinne der „Partizipation“ in Kindergarten und Grundschule leisten können. Wesentlich sei es, Kinder in ihren Identitäten zu bestärken und eine bewusste bzw. aktive Auseinandersetzung der Kinder mit Unterschieden zu begleiten. Kinder sollten außerdem beim Umgang mit dem Thema Ungerechtigkeit unterstützt werden und dazu ermutigt werden etwas zu tun, wenn Sie feststellen, dass etwas ungerecht ist. „Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Empowerment, das aus den Bildungsprozessen von Kindern nicht die Frage nach Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit ausklammert“, so Wagner. 

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags mittels vier verschiedener Workshops zu den Themen „Die Interaktion mit Kindern vorurteilsbewusst gestalten“, „Die Lernumgebung vorurteilsbewusst gestalten“, „Die Zusammenarbeit mit Eltern vorurteilsbewusst gestalten“ und „Traumapädagogik“ praxistaugliche Ideen für den beruflichen Alltag und die pädagogische Arbeit mit Kindern erschließen.Die Ergebnisse der Workshops wurden am Ende der Veranstaltung dem Plenum vorgestellt. Der Fachtag für Erzieherinnen und Erzieher in Vierzehnheiligen war gleichzeitig auch der Abschluss der Veranstaltungsreihe, die Anfang des Jahres anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Coburger Fachakademie für Sozialpädagogik initiiert wurde.

 

Generalprobe für die politische Willensbildung

Landesweites Projekt „Juniorwahl“ ermöglicht Schülern am Bildungszentrum Vierzehnheiligen das Üben und Erleben von Demokratie

Bereits zwei Tage vor der Landtagswahl am vergangenen Sonntag konnten die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung und Kinderpflege am Bildungszentrum Vierzehnheiligen der GGSD ihre Stimmen abgeben und damit den Bayerischen Landtag wählen – zumindest auf Probe. Ermöglicht wurde dies durch die Beteiligung des Bildungszentrums am landesweiten Schulprojekt „Juniorwahl“ zur Landtagswahl 2018 an dem in ganz Bayern 637 Schulen mit mehr als 115.000 Schülerinnen und Schülern teilnahmen. Ziel des Projekts war, das Erleben und Erlernen von Demokratie zu ermöglichen und junge Menschen auf die zukünftige politische Partizipation vorzubereiten. Bei der Umsetzung bekamen die Schüler der Berufsfachschulen in Vierzehnheiligen prominente Unterstützung. Ulrike Gote, Landtagsvizepräsidentin und Mitglied des Fraktionsvorstands der grünen Landtagsfraktion, ermöglichte mittels einer Spende in Form einer „Demokratie – Aktie“ den Erwerb des didaktischen Begleitmaterials und der Materialien zur Organisation des Wahlaktes. Außerdem machte sie sich am Tag der Wahl ein Bild vom Urnengang der Schüler und stand im Anschluss auf der „Grünen Couch“ für Fragen zu ihrer Person und den Zielsetzungen ihrer Partei zur Verfügung.

Zahlreiche Vorbereitungen nötig

In den Wochen vor dem mit Spannung erwarteten ersten Urnengang hatten Bernhard Denk und Melanie Reuter als projektverantwortliche Lehrkräfte die Juniorwahl zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Klassen bereits sorgfältig vorbereitet. Wer wird bei der Landtagswahl gewählt? Welche Aufgaben hat der Bayerische Landtag? Wie funktioniert das Wahlsystem zur Landtagswahl in Bayern und worauf muss bei der Vorbereitung und Durchführung einer Wahl geachtet werden? Diese und viele weitere Fragen galt es im Unterrichtsfach Sozialkunde vorab zu klären. „Vor allem aber war es wichtig, die Auszubildenden für das Wählen zu begeistern. Denn wer einmal wählt, wählt erfahrungsgemäß immer“, so Bernhard Denk.

Wahlvorgang unter realen Bedingungen

Am vergangenen Freitag war es dann schließlich soweit, alle Schülerinnen und Schülern die über eine persönliche Wahlbenachrichtigung verfügten, durften im eigens hierfür eingerichteten Wahllokal am Bildungszentrum Vierzehnheiligen mit Originalunterlagen wählen. Die im Vorfeld bestimmten Wahlhelfer aus den einzelnen Klassen sorgten für einen reibungslosen Ablauf der gesamten Wahl: So prüften sie beispielsweise die Wahlberechtigung mittels Wählerverzeichnis und Ausweis, gaben Stimmzettel aus und beaufsichtigten die ordnungsgemäße Stimmabgabe an der Wahlurne. Anschließend wurden die Stimmen ausgezählt. Das offizielle Ergebnis der Juniorwahl zur Landtagswahl 2018  ist auf der Homepage des Projekts unter www.juniorwahl.de einsehbar.

Abschlussfeier Praxisanleiter 08.06.2018

 

 

Sozialpädagogischer Tag







Die Chancen zum Neustart genutzt


Quelle: Fränkischer Tag, Ausgabe Bad Staffelstein, 04.08.2015

Tag der offenen Tür 2015

Tag der offenen Tür 2014

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