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Kommen Sie zu unserem Tag der offenen Tür mit Ausstellung
"Tabuthemen in der Pflege" am Freitag, 15. März von 16.00 bis
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PAF-Interaktiv

Keine Angst vor Tabus

Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Pfaffenhofen setzte sich beim Tag der offenen Tür mit Tabus in der Pflege auseinander.  

Die Pflege ist ein anspruchsvoller Beruf, der neben Fachkenntnissen viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und persönliche Reife erfordert. Dazu gehört auch der richtige Umgang mit Tabuthemen in der Pflege. Am Tag der Offenen Tür am Freitag, den 15. März 2019, ging die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Pfaffenhofen offensiv Tabuthemen an und präsentierte in den Unterrichtsräumen eine Ausstellung rund um „Tod und Sterben“, "Gewalt in der Pflege“ und „Sexualität im Alter“.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Alicja Kulisch in der voll besetzten Aula der Schule richteten Landrat Martin Wolf (CSU) und 2. Bürgermeister Albert Gürtner (FW) ihre Grußworte an die über 100 Gäste. Beide Politiker sind der 2015 gegründeten und damit noch jungen GGSD Schule in Pfaffenhofen von Anfang an sehr verbunden.

Besonders hoben sie in ihren Reden die engagierte und kompetente Ausbildung unter der Leitung von Frau Kulisch hervor. Mit der Zweizügigkeit sei das Potenzial dieser Schule noch lange nicht ausgeschöpft - angesichts des großen und wachsenden Bedarfs an Pflegekräften arbeite man nun mit vereinten Kräften daran, die Schule im Zuge der Generalistik zu einer Pflegeschule auszubauen. Dabei sei das GGSD Bildungszentrum in Ingolstadt ein wichtiger Partner, um die generalistische Pflegeausbildung im regionalen Verbund auf den Weg zu bringen. Schulleiterin Silvia Sprehe aus Ingolstadt steht der Weiterentwicklung der Kooperation positiv gegenüber, zumal die Region Pfaffenhofen zum Einzugsbereich des Ingolstädter Bildungszentrums gehöre, was viele Synergien bis in die Fort- und Weiterbildung hinein ermögliche.

Darüber redet man nicht …

„… schäme dich … es tut weh … schweig darüber … Unsere Gesellschaft ist einerseits offen, frei, fordernd, selbstbewusst, ohne Grenzen – andererseits aber auch zurückgezogen, stillschweigend, oberflächlich… Es gibt sie, diese Themen, auch in der Pflege: Sterben und Tod, Gewalt, Sexualität“. Einfühlsam eröffnete Schulleiterin Alicja Kulisch die Ausstellung „Tabus in der Pflege“ und zeigte in berührenden Worten, wie diese Themen uns alle betreffen.  

Tabus in der Pflege anzusprechen, erachtet Frau Kulisch auch und gerade in der Altenpflegehilfe-Ausbildung als eine Verpflichtung. Umso mehr habe sie sich gefreut, dass ihr Kollegium und auch die Schülerinnen und Schüler die Idee einer Ausstellung zum Thema „Tabus in der Pflege“ begeistert aufnahmen. Frau Kulisch forderte die Gäste auf: „Wir möchten SIE heute in der Schule mit diesen Themen konfrontieren…, Sie zum Nachdenken bringen … Ihnen die  Möglichkeit  geben sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Nutzen Sie die Gelegenheit!“

Zum Thema „Sexualität im Alter“ wartete Frau Kulisch mit einer Überraschung auf: Als besonderen Gast stellte sie Klaus Kopp vor, der als Sexualbegleiter Seniorinnen besucht, die Sehnsucht nach Zärtlichkeit haben. In seinem Vortrag klärte Herr Kopp über seine Arbeit auf, die er, wie er betonte,  nebenberuflich und keinesfalls aus finanziellem Interesse ausübe.  

„In meiner Tätigkeit als ausgebildeter Sexualbegleiter verstehe ich mich als Übungspartner, um Frauen mit Einschränkungen zu begleiten, sich selber mit ihrer Sexualität zu erfahren und die Chancen zu erhöhen, einen Partner zu finden. Menschen mit altersbedingten Einschränkungen biete ich die Erfahrung, sich weiterhin als sexuelles Wesen zu erfahren und Zärtlichkeit und Erotik empfangen und geben zu können.“  

Sexualbegleitung habe sich als eine Möglichkeit entwickelt, nicht nur behinderte Menschen bei ihrer sexuellen Emanzipation zu unterstützen. Sie sei zwar eine sexuelle Dienstleistung, unterscheide sie sich jedoch grundlegend von der klassischen Prostitution: „Sexualbegleiter bringen ihre eigene Persönlichkeit in die Kommunikation mit ihren Klienten ein und gestalten keinen Körperkontakt-Service“, so Kopp.

Plattform für die Pflege

Interessierte hatten beim Tag der offenen Tür über die Ausstellung hinaus natürlich auch die Möglichkeit, sich über die Ausbildung und das Berufsbild der Pflegefachhilfe (Altenpflege) sowie über Weiterbildungsmöglichkeiten in Pfaffenhofen und Ingolstadt zu informieren. Die dreijährige generalistische Ausbildung, die ab 2020 beginnt, war dabei ebenfalls ein wichtiges Thema.  

Als ein weiteres Angebot kam bei diesem Tag der offenen Tür erstmals hinzu, dass sich kooperierende Einrichtungen wie in einer Art Messe an Infoständen präsentierten – so war rund um die Pflege für alle Besucher etwas geboten. Liebevoll zubereitete Kuchen und Suppen rundeten das Angebot ab. Es war eine perfekt organisierte Veranstaltung mit vielen lebendigen Eindrücken und Begegnungen. Die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe präsentierte sich erneut als innovative, lehrreiche, unterhaltsame und sympathische Lern- und Austauschplattform rund um die Pflege in Pfaffenhofen und der Region.

Botschafter für die Pflege

Dena spielte in der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Pfaffenhofen a.d. Ilm

Die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe war mit über 120 Gästen bestens besucht, die Stimmung war super: Dustin Struwe aka Dena kam am 4. Dezember 2018 in die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Pfaffenhofen und rappte dort exklusiv für die Altenpflegehilfe-Schüler/innen und deren Lehrer/innen. Auch Vertreter/innen kooperierender Einrichtungen und Schüler/innen der Berufsschule Pfaffenhofen waren dabei.

Dena widmet seine Kunst der Altenpflege – als „Botschafter der Pflege“ thematisiert er die harte, aber auch erfüllende Arbeit in der Pflege. Er tourt neben seinem Beruf als Altenpfleger durch ganz Deutschland und genießt mittlerweile eine große Bekanntheit über die Pflegebranche hinaus.

Möglich wurde dieser besondere Auftritt durch den persönlichen Kontakt der Schulleiterin Alicja Kulisch zu Dustin Struwe – er war zu der Zeit, als sie in Coburg unterrichtete, einer ihrer Schüler. Dena denkt gerne an diese Zeit zurück und ist als ehemaliger GGSD-Schüler voll des Lobes: „Frau Kulisch war eine meiner Lieblingslehrerinnen. Sie hat einfach Biss und hat als meine Praxislehrerin mein Berufsbild geprägt. Wenn die GGSD den Ruf hat, den sie hat -  und der ist sehr gut – dann hat man mit Frau Kulisch eine Lehrerin, die den Ruf dahin gebracht hat und ihn bestimmt auch noch weiter bringt. Ansonsten gibt es in der Pflege wohl nichts, was größer ist als die GGSD, die hat einen Namen!“

 

Wie Licht, mit hellen und warmen Tönen


Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Pfaffenhofen verabschiedete mittlerweile bereits den dritten Jahrgang

20 Altenpflegehelfer/innen haben ihre einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in abgeschlossen und nahmen am Freitag, den 27. Juli 2018 im Rahmen einer  Abschlussfeier an der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Pfaffenhofen ihre Zeugnisse entgegen. 15 Frauen und fünf Männer im Alter zwischen 16 und 55 Jahren und aus elf unterschiedlichen Nationalitäten erzielten einen hervorragenden Notendurchschnitt von 2,0. Die Klassenbeste und Klassensprecherin Jasmin Reisner erreichte die Traumnote 1,0, die Geschwister Frau Razafindrazaka Kanto Sarika und Frau Ifaliana Tsiory aus Madagaskar schlossen jeweils mit der Note 1,2 ab.

Schulleiterin Alicja Kulisch freute sich mit den Schüler/innen über deren Erfolge und blickte bei ihrer Rede auf ein bewegtes Jahr zurück – es war die erste Klasse, die ihre Ausbildung in der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Altenpflegehilfe absolvierte. Den Absolvent/innen gab sie folgende Botschaft mit auf den Weg: „Bei all dem theoretischen Wissen, das ihr hier erworben habt, vergesst  bitte nie, dass ihr  für den Menschen und mit dem Menschen arbeitet, die eine eigene Biographie, eigene Gewohnheiten, gute und schlechte Zeiten erlebt haben. Seid für diese Menschen, denen ihr beruflich begegnet, wie Licht, mit hellen und warmen Tönen.“ Auch die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Pfaffenhofen hat Grund zu feiern: Ab dem Schuljahr 2018/19 wird die Ausbildung zweizügig, d.h. es wird künftig zwei Klassen geben.

Als Gäste kamen neben den Angehörigen der Schüler/innen auch Vertreter/innen kooperierender Einrichtungen, u.a.: Haus der Generationen Wolnzach, Vitalis Seniorenpflege Haus Johannes, Compassio Seniorendomizil Haus Raphael, BRK Haus der Senioren Wolnzach, Novita Seniorenzentrum Baar-Ebenhausen, Ilmtalklinik Pfaffenhofen, Paritätische Altenhilfe St. Franziskus Pfaffenhofen, Kreisaltenheim Steingriff, Novita Seniorenzentrum.

Hinter den Kulissen der Altenpflege

 

„Pflege ist ein Tabuthema, bis man selbst davon betroffen ist.“ Alicja Kulisch ist die Leiterin der Pflegefachschule in Pfaffenhofen. Ihr erklärtes Ziel ist es, das Thema Pflege wieder mit den Menschen zu verbinden. Beim Tag der offenen Tür zeigten sie und ihre Schüler, wie viel Liebe und Detailverliebtheit in der Altenpflege stecken.

© hallertau.info — 19.04.2018

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Impressionen vom Info - Event am 13.04.2018

Unsere Auszubildenden 2017/2018

Mit Freude in die Zukunft


 

Der bereits 2. Jahrgang der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe konnte am vergangenen Freitag verabschiedet werden. Im Festsaal des Rathauses wurden den 12 frischgebackenen Helferinnen und Helfern die Zeugnisse überreicht. Die Klasse wird auch als Abschlussklasse zur staatlichen Anerkennung in Erinnerung bleiben.

© hallertau.info — 30.07.2017

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Abschlussfeier Pfaffenhofen 2017

Interview mit der Schulleiterin Alicja Kulisch

Qulle: Bürgermagazin Landkreis Pfaffenhofen, Ausgabe 03/16

Bilder Abschlussfeier Pfaffenhofen 2016

Tag der offenen Tür 12.03.2016 Film und Pressemitteilung

Reges Interesse beim Tag der offenen Tür an der Berufsfachschule fürAltenpflegehilfe in Pfaffenhofen

zum Filmbeitrag

Zahlreiche Interessenten nutzen die Gelegenheit, sich über die Ausbildung zur Pflegefachhelferin/ zum Pflegefachhelfer zu informieren. Auch der Stellvertreter des Landrats, Anton Westner, stellte nach dem Besuch und den Gesprächen mit der Schulleiterein Alicja Kulisch, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, sowie Pflegeheimen fest: „Ich freue mich, dass die vom Landkreis gestarteten Initiativen zur Gründung der Schule erfolgreich waren und ein wohnortnahes und gut erreichbares Qualifizierungsangebot für den Pflegeberuf zur Verfügung steht. Es soll dazu beitragen, den steigenden Bedarf an Pflegekräften zu decken.“
Die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Pfaffenhofen hat im September 2015 erstmals den Betrieb aufgenommen. Es handelt sich um eine staatlich genehmigte Berufsfachschule in der Trägerschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD). Die einjährige Ausbildung qualifiziert insbesondere zur Tätigkeit in Pflegeheimen, Sozialstationen, Wohn- und Hausgemeinschaften für Senioren.

Quelle: Landratsamt Pfaffenhofen, Pressemitteilung vom 18.03.2016

Tag der offenen Tür 12.03.2016 Bildergalerie

 

Über unsere Schule

Pressemitteilung vom 22.09.2015

Feierstunde im feschen Dirndl - Altenpflegehilfeschule für Pfaffenhofen

"Pfaffenhofen (intv) Jede Menge fesche Dirndl, eine Lederhose und ein guter Grund zum Feiern. Dieses Bild bot sich heute Medienvertretern in den neuen Räumen der Stadtwerke Pfaffenhofen. Die sind noch gar nicht fertig eingerichtet. Trotzdem wird hier schon gearbeitet- genauer gesagt ausgebildet. Denn zum Lernen braucht man wenig mehr als Tische, Stühle und Bücher. Die stehen bereit. Schließlich hat die neue Berufsfachschule für Altenpflegehilfe im Landkreis Pfaffenofen heute offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Dazu waren Landrat Martin Wolf, der zweite Bürgermeister Albert Gürtner und weitere Vertreter der Verwaltung gekommen. Schulleiterin Alicja Kulisch begrüßte 13 Frauen und 2 Männer im Alter zwischen 20 und mehr als 50 Jahren. Sie werden ein Jahr lang alles lernen, was man braucht, um Pflegefachhelfer/in zu werden. Die Stadtwerke vermieten ihre Räume an die Pflegeklasse. Davon profitieren beide. Falls sich für das nächste Ausbildungsjahr zu wenig Interessenten finden sollten, könnten die Räume wieder anders genutzt werden. Allerdings: Der Bedarf ist da und er ist groß. Schließlich ist heute jeder fünfte Einwohner im Landkreis Pfaffenhofen älter als 60. In zwanzig Jahren wird es jeder dritte sein. Doch auch im Landkreis Pfaffenhofen leidet der Beruf an der schlechten Bezahlung. Landrat Martin Wolf drückte den künftigen Pflegehelfern seine große Anerkennung aus."

Vorbereitungen für die Gründung einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe im Landkreis Pfaffenhofen laufen

 

Die Vorbereitungen für die Gründung einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm laufen auf Hochtouren. In Trägerschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste/ DAAmbH soll zum Beginn des Schuljahres 2015/2016 eine Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in den Räumen der Stadtwerke Pfaffenhofen a.d.Ilm den Unterrichtsbetrieb aufnehmen.

© hallertau.info — 18.06.2015

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