1. Berufliche Bedeutung
Qualität und Qualitätssicherung sind Schlüsselbegriffe im Gesundheitswesen geworden. Zwei gewichtige Gründe werden dafür sorgen, dass sie nicht nur Schlagworte bleiben:
• Vom Gesetzgeber unterstützt dringen die Kranken- und Pflegekassen trotz oder gerade wegen des zunehmenden Kostendrucks auf Qualität.
• Im zunehmenden Wettbewerb auf dem Gesundheitsmarkt wird Qualität zur entscheidenden Trumpfkarte.
Den Pflegekräften kommt als zahlenmäßig größter Gruppe eine entscheidende Rolle für die Sicherung der Qualität in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu.
Eine in erster Linie an Kontrolle und Sanktionen orientierte Qualitätssicherung stößt hier schnell an ihre Grenzen. Für Gesundheitsberufe bietet allein eine mitarbeiterorientierte Qualitätssicherung Perspektiven. Als Qualitätsberater/in in der personenbezogenen Dien...
Zugangsvoraussetzungen
• abgeschlossene Berufsausbildung in einem medizinischen,
sozialpädagogischen, pflegerischen oder Verwaltungsberuf im Sozial- und
Gesundheitswesen,
• eine mindestens zweijährige Berufserfahrung,
• die Möglichkeit, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten kursbegleitend
anzuwenden,
• EDV-Grundkenntnisse,
• wünschenwert ist eine berufsbezogene Weiterbildung,
• Teilnahme an einem Beratungsgespräche
Kosten
Gesamtweiterbildung Qualitätsberater/in: 2.980,- €
Qualitätsmanagement-Beauftragte/r: 1.825,- € (Einzelbuchung, Teil 1)
Berater/in im Gesundheitswesen: 1.490,- € (Einzelbuchung, Teil 2)
Für nachfolgende Kurse können sich die Preise ändern.
Möglichkeiten zur Förderung
• Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert
bei gegebenen Voraussetzungen mit einer
Bildungsprämie 50% der
Kosten einer Weiterbildung bis zu max. 500 €.
Ihre Beraungstelle für die Ausgabe des Prämiengutscheins ist z.B. die
Volkshochschule.