"Vertrauen ist ein Mechanismus zur Reduktion von Komplexität"

(Niklas Luhmann)

Fortbildung

Lernen Sie dazu - für Ihren Beruf, Ihre Patienten und Kollegen. Das Fortbildungsangebot der GGSD weckt Ihr Potential.

Fortbildung: Schmerzmanagement

Fundiertes Schmerzmanagement für ältere, chronisch kranke und demenziell veränderte Menschen umsetzen

1. Grundannahmen

Schmerzerfassung und Schmerztherapie spielen in der Palliative Care eine große Rolle. Nicht nur, aber gerade in Einrichtungen der Altenpflege gibt es eine deutliche Unter- oder Fehlversorgung bei der Linderung von Schmerzen. Untersu-chungen zufolge leiden zwischen 45 bis 80 Prozent der  Be-wohnerInnen unter chronischen Schmerzen, die systematisch erfasst und fachkundig behandelt werden müssen.

2. Sie lernen

Insbesondere, die nonverbalen Ausdrucksformen der Schmerzen sowie besondere Verhaltensauffälligkeiten im Pflegeprozess zu beobachten und zu dokumentieren. Erst die sensible Wahrnehmung macht überhaupt eine systematische und zielgerichtete pflegerische und medizinische Intervention in Kooperation mit anderen Berufsgruppen möglich.
Im Praxisseminar trainieren Sie diese Kompetenzen der Schmerzbeobachtung, sichern wichtiges Hintergrundwissen, begutachten besondere Instrumente zur Schmerzerfassung und –dokumentation und erarbeiten konkrete Möglichkeiten für die Umsetzung in Ihrem Arbeitsbereich.

3. Inhalte

Im Praxisseminar
• setzen Sie sich intensiv mit dem Expertenstandard Schmerz-management vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsent-wicklung in der Pflege auseinander und können diesen auch für im Hinblick auf chronische Schmerzzustände anpassen.
• lernen Sie, das „total-pain“ –Konzeptes in Bezug auf demen-ziell erkrankte Menschen zu übertragen.
• kennen Sie wichtige Elemente einer systematischen Schmerzbeobachtung, Schmerzerfassung und Dokumenta-tion des Schmerzgeschehens bei kommunikations-unfähigen und / oder demenziell erkrankten Bewohnern.
• sensibilisieren Sie Ihre Beobachtungskompetenz im Hinblick auf nonverbale Schmerzäußerungen.
• diskutieren und begutachten Sie verschiedene „Schmerzas-sessment-Instrumente“, um Schmerzen auch nonverbal zu ermitteln und  die Beobachtungen zu dokumentieren.
• erarbeiten Sie für Ihren Arbeitsbereich einen Prozessablauf: „Umsetzung des Schmerzassessments für demenziell erkrankte Menschen“.



Schmerzmanagement wird angeboten in Ingolstadt.

Ansprechpartner:

Frau Selda Özen

Tel.: 0800 / 10 20 580
(kostenlose Infoline)

E-Mail: info@ggsd.de


Infomaterialbestellung

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