"Vertrauen ist ein Mechanismus zur Reduktion von Komplexität"

(Niklas Luhmann)

Fortbildung

Lernen Sie dazu - für Ihren Beruf, Ihre Patienten und Kollegen. Das Fortbildungsangebot der GGSD weckt Ihr Potential.

Fortbildung: MultiplikatorIn für Palliative Care und Hospizarbeit

Fortbildungen kompetent und kreativ gestalten

1. Grundannahmen


Die Nachfrage nach internen Kurzzeitschulungen für palliative Pflege und Hospizthemen wächst. Wenn Sie selbst innerhalb oder auch außerhalb Ihrer Einrichtung oder Ihres Arbeitsfeldes Palliative-Care-Themen kompetent und praxisnah vermitteln möchten, gute didaktische Anregungen dafür suchen und sich im Kreis wohlwollender und konstruktiver KollegInnen als ReferentIn erproben wollen, sind Sie hier richtig.

2. Unterricht / Methode

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im praktischen Training. Wir setzen die Bereitschaft voraus, dass Sie ein vereinbartes Thema als kleine Unterrichtseinheit (ca. 45 – max. 90 Min.) bis zum Seminartermin vorbereiten und im Kreis der TeilnehmerInnen ausprobieren. Den Unterrichtsversuch reflek-tieren wir unter didaktischen Gesichtspunkten und entwickeln ihn gemeinsam weiter. Natürlich haben Sie auch die Chance, persönliches Feedback zu erhalten. Das Training soll Mut machen.

Die Präsentationen und Aufbereitungen der Unterrichtseinheiten ergänzen wir durch Basiswissen aus der Didaktik von Kursen (Planungsschritte). Zusammen mit den erprobten Unterrichtseinheiten packen wir in diesem Trainingskurs eine Art „didaktischer Handwerkskoffer“, bestehend aus  10 kompletten Unterrichtsentwürfen, Arbeitsblättern und Medien sowie Planungshilfen, den Sie für die Gestaltung Ihrer Fortbildungen nutzen können. Bei Interesse setzen wir dieses Training mit weiteren Aufbaumodulen fort und sorgen für die Vernetzung und den weiteren praktischen Ideenaustausch der MultiplikatorInnen für Palliative Care.

3. Beispiele für Themen

•    Gesellschaftliche Entwicklungen, Geschichte der Hospizbewegung
•    Hospizkultur in Einrichtungen
•    Patientenrechte am Lebensende, Sterbehilfe
•    Grundhaltung der Begleitung
•    Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit
•    Aktives Zuhören und herausfordernde Gespräche
•    Biografiearbeit / Lebensbilanz / Lebensgeschichtliche Gespräche
•    Symbolsprache sterbender Menschen
•    Schuld und Schuldgefühle
•    Begleitung / Pflege in der Terminalphase
•    Sterbebegleitung bei demenziell erkrankten Menschen
•    Schmerzen, Schmerzerfassung und Schmerztherapie
•    Atemnot
•    Mundpflege
•    Palliative Aromapflege
•    Flüssigkeit und Ernährung in der letzten Lebensphase
•    Begleitung von Angehörigen
•    Die Situation nach dem Versterben
•    Trauer und Trauerbegleitung
•    Rituale
•    Spirituelle Begleitung
•    Umgang mit Ekel und Belastungen, Selbstpflege
•    Weitere Themen nach Absprache vereinbar

Als Anregung für Ihre Vorbereitung erhalten Sie Musterbeispiele


MultiplikatorIn für Palliative Care und Hospizarbeit wird angeboten in Ingolstadt,

Ansprechpartner:

Frau Selda Özen

Tel.: 0800 / 10 20 580
(kostenlose Infoline)

E-Mail: info@ggsd.de


Infomaterialbestellung

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