1. Ausgangspunkt
Wir haben immer wieder beobachtet, dass palliative Fortbildungen für einzelne MitarbeiterInnen allein nicht ausreichen, um wirklich eine palliative Kultur in einer Einrichtung zu schaffen. Es braucht eine breite organisatorische Verankerung der Palliativversorgung (Konzept und Standards), die entwickelt und abgestimmt ist auf die Bedingungen vor Ort.2. Fortbildungsziele
Ziel ist, schrittweise ein besonderes palliatives Profil und hospizliches Konzept zu entwickeln, das von Ihren Mitarbeitern auch wirklich getragen und gelebt werden kann.3. Inhalte
Phase 1 „Handwerkszeug“ für die Implementierung
1. Tag:
• Hospiz- oder Palliativkultur im Heim / in der Sozialstation Schlüsselfragen und Beispiele „gelungener Praxis“
• Ist-Analyse von Einrichtungen durchführen, Startveranstaltungen planen
• Vision und Projektziele formulieren
2. Tag:
• Bausteine für ein Konzept einer „hospizlichen Kultur“
• Den Prozess planen: Projektschritte und Projektorganisation
3. Tag:
• Ausgewählte Themen nach Absprache, z. B. Angehörigenarbeit, Vorstellungen zur letzten Lebensphase erfassen, Kooperation mit Ärzten, Inhouse-Fortbildungen für Mitarbeiter usw.
• Projektdesign entwickeln, die nächsten Schritte planen und beraten
Phase 2 Vertiefung und Präsentation von Ergebnissen
4. Tag
• Ausgewählte Themen nach Absprache, z. B. Krisenvorsorge, Abschiedskultur, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen
5. Tag:
• Präsentationen von Projektergebnissen Zwischenbilanz vor vereinbarter Öffentlichkeit
• Ausblick auf weitere Schritte
Hospiz-Akad. 4. Hospizkultur in Pflegeheimen und Sozialstationen wird angeboten in Ingolstadt.
