1. Grundannahmen
Nichts ist elementarer mit unserem Dasein verbunden als unser Atem. Nicht zufällig gilt er als das hörbare, sichtbare, spürbare Zeichen von Leben - oder als Zeichen des nahenden Todes.Die palliative Atempflege ist eine sanfte Form der Unterstützung für Schwerkranke und Sterbende. Sie gehört inzwischen wie die Kunst- und Musiktherapie zu den anerkannten Methoden in vielen Fachkliniken, Palliativstationen und Hospizen.
Palliative Atempflege nutzt vielfältige Wege, z. B. bewusstes Wahrnehmen des eigenen Atemrhythmus, Bewegungen und Berührungen. Atempflege kann heilsam sein. Die Zuwendung wird körperlich erfahrbar. Wie wohltuend und entlastend sie wirken kann, zeigen viele Rückmeldungen von Patienten und Pflegekräften Die Atemtherapie überzeugt auch in wissenschaftlichen Studien.
3. Sie erleben
• wie Sie praktische Angebote der Palliativen Atempflege in Ihren pflegerischen Alltag gut integrieren können. • wie Sie selbst „in Zeiten der Atemlosigkeit“ zur Achtsamkeit und Entspannung finden.
Neben dem theoretischen Wissen um einzelne Stoffe, geht es insbesondere um die praktische Anwendung in Palliative Care. Die wichtigsten Rezepte und Arbeitsweisen werden im Unterricht eingeführt und erprobt.
3. Wirkungsrahmen
Die palliative Atempflege hat sich besonders bewährt bei• Erschöpfungs- und Spannungszuständen
• Schmerzen
• Erkrankungen der Atemwegsorgane, Depression und Ängsten
• Selbstwahrnehmung und Selbstpflege
Auch in der Begleitung von Menschen mit demenziellen Veränderungen oder im Wachkoma kann Atemtherapie besondere Brücken der Kommunikation schaffen.
Palliative Atempflege und Selbstpflege wird angeboten in Ingolstadt.
