"Vertrauen ist ein Mechanismus zur Reduktion von Komplexität"

(Niklas Luhmann)

Fortbildung

Lernen Sie dazu - für Ihren Beruf, Ihre Patienten und Kollegen. Das Fortbildungsangebot der GGSD weckt Ihr Potential.

Fortbildung: Leitende Pflegefachkraft/Verantwortliche Pflegefachkraft (Basiskurs für Pflegedienstleitung) mit Selbststudienphasen

Leitende/Verantwortliche Pflegefachkraft/Wohnbereichsleitung (nach § 71 SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz)
(gemäß der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes AVPfleWoqG vom 27. Juli 2011).

Von der Leitenden/Verantwortlichen Pflegefachkraft zur Pflegedienstleitung


Mit dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) wird beabsichtigt, für die Weiterbildungen im Pflegebereich einheitliche Standards zu schaffen. Es legt auch die Weiterbildungen zur Leitenden/Verantwortlichen Pflegefachkraft und zur Pflegedienstleitung neu fest. Die Weiterbildung zur Leitenden/Verantwortlichen Pflegefachkraft wird als Basiskurs (460 Std.) und die zur Pflegedienstleitung als Aufbaukurs (264 Std.) zur Pflegedienstleitung gesehen.
Basis- und Aufbaukurs können getrennt oder auch in Folge absolviert werden, je nach dem, welchen Abschluss man machen will.

1. Rollenverständnis der Leitenden/Verantwortlichen Pflegefachkraft

Die zentrale Leistung der Leitenden/Verantwortlichen Pflegefachkraft ist die Umsetzung von theoretischen Konzepten in praxisgerechte Arbeitsabläufe. Hierzu bedarf es neben der notwendigen fachlichen Kompetenz analytischer und integrativer Fähigkeiten.
Pflegeziele werden stets in der Gruppe und am Menschen erreicht. Es muss also im Pflegeprozess nur unter Berücksichtigung der Bedürfnisstruktur der zu pflegenden Menschen, der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und nicht zuletzt der eigenen sinnvoll und zielorientiert agiert werden.

2. Weiterbildungsziele

Dem Anforderungsprofil hat natürlich auch die Weiterbildungskonzeption zu entsprechen.
So sind neben der Vermittlung von Fachwissen für die beruflichen Anwendungsbereiche insbesondere die sozialen Fähigkeiten von Pflegefachkräften in einer Leitungsposition zu fördern und zu professionalisieren. Die Weiterbildung stärkt die soziale Sensibilität der Teilnehmer/innen, deren Konfliktsicherheit und Integrationsfähigkeit.

Qualifikationsziele

Die Weiterbildung vermittelt das aktuelle fachliche Wissen zur Führung und Organisation einer Pflegeeinheit sowie den aktuellen Stand der Pflegewissenschaft, kurz Fachkompetenz.
Wissen erworben zu haben ist eine Sache, es situationsgerecht in der Leitungspraxis umzusetzen jedoch eine andere. Diese Fähigkeit erwerben Sie mit der Methodenkompetenz. Wie man weiß, liegt im Wesen der Pflegesituation begründet, dass die Pflegeziele stets in der Gruppe und am Menschen erreicht werden. Um diese nicht immer einfache Aufgabe zu meistern, erlernen Sie die für diese Position nötige soziale Kompetenz. Sie hilft Ihnen sowohl das Lebensumfeld der Bewohner als auch das Arbeitsumfeld Ihrer Mitarbeiter positv zu gestalten. Die daraus resultierenden Herausforderungen und Belastungen der Leitungsaufgaben wird man mit der Entwicklung von Persönlichkeitskompetenz angemessenen bewältigen.
Eine Pflegeeinheit ist bei Berücksichtigung all ihrer Aspekte freilich aber auch nicht als isoliert zu betrachten. Viel mehr steht sie in wechselseitiger Abhängigkeit mit der Einrichtungsleitung sowie im gesellschaftlichen Kontext mit seinen ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren. Um diese zu verstehen und in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung auch diese zu berücksichtigen erwirbt der Teilnehmer systemisch-ökologischen Kompetenz.

3. Unser berufsfeldorientiertes Bildungskonzept

Unsere Weiterbildung ist eine didaktisch stimmige Abfolge aus fachlicher Erarbeitung von Lerninhalten in praxisnahen und handlungsorientierten Präsenzphasen, Selbststudienphasen, Projektarbeit und Reflexion.
Studienbriefe für die Selbststudienphasen ergänzen die handlungsorientierte Erarbeitung der Lerninhalte in den Präsenzphasen. In den Selbststudienphasen bestimmen die Teilnehmenden an der Weiterbildung ihre Lernzeit und ihren Lernort weitgehend selbst.

Ihre Bildungspartner

Erfahrene Autorinnen und Autoren aus Praxis und Wissenschaft erstellen die Studienbriefe. Teilnehmende arbeiten und lernen mit Gerontologinnen und Gerontologen, Pädagoginnen und Pädagogen, Therapeutinnen und Therapeuten und erfahrenen Pflegekräften. Die kontinuierliche Begleitung und Betreuung übernimmt die Kursleitung.

4. Sie lernen

Die gesteckten Ziele werden erreicht mit der Kompetenz-Vermittlung in den folgenden Bereichen.

A. Soziale Führungs-Qualifikation      LPF 200 Theoriestunden davon 66 Std. in Selbsstudienphasen
B. Ökonomische Qualifikation            LPF 80 Theoriestunden davon 30 Std. in Selbsstudienphasen
C. Organisatorische Qualifikation      LPF 92 Theoriestunden davon 32 Std. in Selbsstudienphasen
D. Strukturelle Qualifikation              LPF 88 Theoriestunden davon 30 Std. in Selbsstudienphasen


Leitende Pflegefachkraft/Verantwortliche Pflegefachkraft (Basiskurs für Pflegedienstleitung) mit Selbststudienphasen wird angeboten in Coburg, Ingolstadt, Kempten, München, Nürnberg, Rosenheim.

Ansprechpartner:

Frau Selda Özen

Tel.: 0800 / 10 20 580
(kostenlose Infoline)

E-Mail: info@ggsd.de


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